Bittere Pleite eines bekannten Online-Shops für Hundefutter und -Spielzeug

Der Schuldner bietet den Gläubigern einen Sanierungsplan mit einer Quote von 20 Prozent Quote an.
Ein Golden Retriever-Mischling schaut mit traurigem Blick in die Kamera.

„Unser Shop Wuff's Best wurde in Erinnerung an meine verstorbene Hündin namens Zhira gegründet. Sie war eine Beagledame, meine Seelenhündin und mein erster eigener Hund. Zu Beginn unseres gemeinsamen Weges wusste ich nicht sehr viel über Hundeernährung, oder grundsätzlich darüber, was man alles Gutes oder auch weniger Gutes für seinen treuesten Begleiter tun kann. Das betraf sowohl Futter und Nahrungsergänzung, wie auch Pflege und gemeinsames Spielen. Das sollte sich in über 13 Jahren, in denen Zhira und ich viel erlebt haben, ändern. Meine Erfahrungen und die Erkenntnisse rund um gutes Futter und wertvolle, natürliche Nahrungsergänzungsmittel, die ich in dieser Zeit sammeln konnte, möchte ich nun mit euch teilen“, heißt es auf der Homepage. 

Und weiters heißt es: „Unser Team besteht aus vielseitigen, motivierten und vor allem hundeliebenden Persönlichkeiten, welche es sich zur Aufgabe gemacht haben, Hundehaltern naturbezogene Produkte zum Wohle unserer vierbeinigen Lieblinge zur Verfügung zu stellen. In den Entwicklungsprozess unserer Produkte fließt viel Fachwissen von Veterinären, Tierheilpraktikern und Ernährungsexperten ein. Mit diesem Wissen und der engen Partnerschaft können wir Produkte auf Basis von natürlichen Rohstoffen anbieten. Dabei liegt uns nicht nur die Gesundheit unserer Hunde am Herzen, sondern wir haben auch die Natur im Blick. Nachhaltigkeit und Hundliebe gehen bei uns Hand in Hand.“

Über das Vermögen der Firma Wuff´s Best & Gizmo Onlinehandel+ GmbH mit Sitz in Lustenau wurde am Landesgericht Feldkirch ein Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung eröffnet. Das bestätigt Tristan Prem von Creditreform dem KURIER. „Bei dem Unternehmen handelt es sich um einen „Onlineshop für hochwertige und nachhaltige Hundenahrung, Pflegeprodukte, Spielzeug & Hundezubehör.“

Die Insolvenzursachen

„Lieferschwierigkeiten mit dem Hauptlieferanten sowie die Nichtzuhaltung der mit diesem Lieferanten außergerichtlich getroffenen Vereinbarung hätten zur Insolvenz der Schuldnerin geführt“, der KSV1870

Die Schulden

Die Verbindlichkeiten werden laut KSV1870 mit rund 2,5 Millionen Euro beziffert.

Die Zukunft

Der Schuldner bietet einen Sanierungsplan mit einer Quote von 20 Prozent zahlbar innerhalb von zwei Jahren ab Annahme des Sanierungsplans an. 

Die Verwalterin

Zur Insolvenzverwalterin wurde die Dornbirner Rechtsanwältin Dr. Manuela Schipflinger-Klocker bestellt. Gläubiger können Ihre Forderungen bis zum 02. April 2026 anmelden.

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