Bei Bauprojekten heißt es heuer: Bitte warten

Bei Bauprojekten heißt es heuer: Bitte warten
Wer heuer ein Einfamilienhaus baut, muss mit sechs bis acht Prozent höheren Kosten rechnen als vor einem Jahr.

Wer aktuell ein Bauprojekt umsetzt, der braucht vor allem zwei Dinge: Geduld und mehr Geld. Lieferverzögerungen und Knappheiten sind bei fast allen Baumaterialien an der Tagesordnung. Davon kann Andreas Vorlicky ein Lied singen. Er stockt aktuell sein Haus im 23. Bezirk in Wien auf – und rechnet mittlerweile damit, dass ihn sein Projekt infolge sprunghafter Preisanstiege seit Jahresbeginn um 15 Prozent mehr kosten wird als angedacht.

Sein Problem sind vor allem Knappheiten bei Bauholz und Styroporplatten für Dämmungen. "Styroporplatten kosten das doppelte, wenn man sie überhaupt bekommt", sagt er. Er hat sich seine Platten jetzt aus dem Ausland organisiert – zu lange waren die Wartezeiten. Die Holzwände, die er für sein Projekt braucht, sind momentan überhaupt nicht lieferbar. "Unser Zimmerer baut die Wände jetzt anders und selbst", berichtet er.

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