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Jugendschutz
04/11/2014

Zu obszön? "BÖsterreich"-Folge darf nicht in die TVthek

Begründung: "Lange explizite Darstellung eines nackten männlichen primären Geschlechtsteils"

von Philipp Wilhelmer, Guido Tartarotti

Der schräge Humor von Nicholas Ofczarek und Robert Palfrader in der ORFeins-Sketch-Satire "BÖsterreich" ist dem Sender am Dienstag für eine Verbreitung im Netz zu weit gegangen: Die zweite Folge, in der der Kabarettist und Mitautor der Produktion, Thomas Maurer, nackt mit aufgeklebtem Riesenpenis zu sehen ist, wird nicht in der TVthek zu sehen sein. Das bestätigte der ORF dem KURIER. Tatsächlich ging es auch um die Präsenz des künstlichen Geschlechtsorgans im Film: Dem KURIER wurde "zum Beispiel die lange explizite Darstellung eines nackten männlichen primären Geschlechtsteils in der langen Eingangssequenz" als Grund genannt.

Die Sendung war bei der Ausstrahlung bereits mit einem "O" gekennzeichnet, was bedeutet, dass sie nur für Erwachsene geeignet ist. Gemäß den Jugendschutzrichtlinien des ORF werden "ab ca. 22.00 Uhr werden als wertvolle Orientierungshilfe jene Programme gekennzeichnet, die die körperliche, geistige und sittliche Entwicklung von Minderjährigen beeinträchtigen könnten".

Maurer: Gemächt nicht echt

Der Kabarettist hat sich unterdessen auf KURIER-Anfrage zu dem Geschlechtsteil geäußert und bestätigt, dass es sich um eine Requisite handelt. „Ich kann ein gut gehütetes Betriebsgeheimnis lüften – es ist nicht echt“, sagte Maurer. Einen Screenshot aus einer Szene mit dem falschen Phallus finden sie hier.

Video

Mittlerweile ist auf der Videoplattform YouTube ein Clip mit den entsprechenden Szenen aufgetaucht, das von den Betreuern der "BÖsterreich"-Facebook-Seite geteilt wurde. Zu finden ist das Video hier.

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