Wellness
25.05.2017

Mit dieser Zutat wird Ihr Frühstückskaffee gesünder

Sie wollen Ihren Kaffee gesünder gestalten? Nichts leichter als das! Eine Prise Zimt bringt allerlei gesundheitliche Vorteile. Hier ein Überblick.

1. Zimt gilt als Fettkiller

Zimt wirkt erwiesenermaßen blutzuckerregulierend und verlangsamt die Verdauung. Damit kommt beim Menschen weniger schnell Heißhunger auf, überschüssigen Fettpölsterchen kann der Kampf angesagt werden. Die blutzuckerregulierende Wirkung von Zimt setzt übrigens schon bei einer Tagesdosis von einem Gramm (entspricht ungefähr einem halben Teelöffel) ein, wie Studien belegt haben. Forscher konnten auch einen positiven Effekt auf das "schlechte" LDL-Cholesterin im Blut des Menschen nachweisen.

2. Zimt regt den Kreislauf an

Die ätherischen Öle des Zimts wirken kreislaufanregend – und das ist gerade am Morgen geradezu ideal. Die Öle im Zimt können auch Husten und Heiserkeit lindern und den Magen stärken. Als Wickel angewandt, soll Zimt bei Rheuma und Rückenschmerzen helfen.

3. Zimt wärmt von innen

Die wärmende Wirkung des Zimts ist vor allem im Winter beliebt. Der Duft des Zimts soll außerdem kognitive Leistungen verbessern. In einer amerikanischen Untersuchung verschiedener Gerüche und ihrem Einfluss auf das Gehirn, zeigte sich, dass Teilnehmer, die Zimtkaugummi kauten oder Zimt als ätherisches Öl einatmeten, gestellte Aufgaben besser lösen konnten. Sie schnitten in Bezug auf Urteilsvermögen, Gedächtnisleistung und Konzentrationsfähigkeit besser ab als eine Gruppe, die einen neutralen Kaugummi erhielt oder neutrale Luft atmete.

4. Zimt wirkt luststeigernd

In der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) gilt das Gewürz aus der getrockneten Zimtbaum-Rinde als Aphrodisiakum. Auch im Alten Ägypten war Zimt als Lustmacher bekannt, der besonders bei Männern die erotische Stimmung stärkt.

In der Schwangerschaft sollte Zimt mit Vorsicht genossen werden. Zimtöl kann Wehen auslösen. Einige Menschen reagieren besonders empfindlich, etwa mit Allergien und Leberschädigungen. Hohe Mengen können bei empfindlichen Personen auch zu Kopfschmerzen, Übelkeit und Atembeschwerden führen.