Wenn es draußen kälter wird, greifen die Menschen intuitiv zu wärmenden Gerichten. Mit bestimmten Gewürzen lässt sich dieser Effekt verstärken. Sie helfen unter anderem, das Immunsystem zu stärken.
Der Inhaltsstoff Capsaicin verleiht der Chilischote ihre Schärfe. Beim Verzehr gaukelt er dem Körper eine Verbrennung vor. Das setzt glücklich machende Endorphine frei. Gleichzeitig aktiviert der Körper seine Kühlmechanismen – man beginnt zu schwitzen.
Die enthaltenen Gingerole verstärken die Durchblutung. Im Gegensatz zu vielen wärmenden
Gewürzen lässt sich die frische Ingwer-Wurzel auch als Tee zubereiten. Dafür einfach zwei Tassen Wasser und 5 bis 7 Scheiben einer frischen Ingwer-Wurzel ca. 15 Minuten lang leicht köcheln lassen. Je nach Belieben mit Zitronensaft und Honig verfeinern.
Die getrockneten Blütenknospen des Gewürz-Nelkenbaums können im Tee mitgekocht oder beim Backen eingesetzt werden. Ihre Inhaltsstoffe wärmen von innen und regen die Verdauung an.
In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird das beliebte Gewürz gerne bei Kältegefühl verwendet, da es die "innere Kälte" vertreiben kann. Zimt wird aus der Rinde des Zimtbaumes gewonnen und macht sich zum Beispiel in warmem Haferbrei geschmacklich ganz ausgezeichnet.
Knoblauch entfaltet neben dem wärmenden Effekt auch einen keimtötenden. Im Winter kann man so einer Erkältung vorbeugen. Am wirksamsten ist die geruchsintensive Gewürz- und Heilpflanze in roher Form. Wird Knoblauch verkocht, so sollte er nach dem Aufschneiden einige Minuten atmen, bevor er in die Pfanne kommt. So werden die desinfizierenden Wirkstoffe freigesetzt.
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