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02.08.2017

Lebenswerk Kraft-Training: 50 starke Jahre!

Ein Visionär, der mit seinen Ideen Recht behalten sollte, gründete die Kieser Training AG. Seither trainieren Menschen hochintensiv nach Kieser Training-Methode und erfüllen Werner Kiesers Lebenstraum, die „Welt zu kräftigen“.

Alles begann mit einer Verletzung. Der jugendliche Werner Kieser war leidenschaftlicher Boxer und erlitt 1957 eine Rippenfellquetschung. Trainer und Arzt rieten ihm zur Schonung, doch ein spanischer Boxer empfahl ihm, die Genesung mit Hilfe von Krafttraining zu beschleunigen. Trainer und Arzt rieten ihm davon ab, aber der Boxer behielt recht: Werner Kieser war schneller wieder genesen, als es die Experten vorausgesagt hatten.

In diesem Jahr feiert Kieser Training das 50. Jubiläum. Was ist Ihr Erfolgsgeheimnis?
Es ist immer die Frage, wo man am besten anfängt. Ich sah eher den Weg als das Ziel, wenn man so will, einen Weg, dem ich immer noch folge. Ob ich erreiche, was ich will, weiß ich nicht, Hauptsache die Richtung stimmt (lacht).

Wie haben Sie die Umsetzungsphase in der Anfangszeit überbrückt?
Mit der Entscheidung, mich durch Krafttraining zu verwirklichen, hatte ich mich von bürgerlichen Karrierevorstellungen verabschiedet, was in meinem Freundeskreis Befremden auslöste. „Man könne so etwas ja nicht Hauptberuflich machen, geschweige denn sein Geld dadurch verdienen“. Stimmt, Geld hatte ich damals keines, aber viel Zeit zum Lesen und Recherchieren. Für mich war es nicht wesentlich, was andere von mir hielten. Viel wichtiger war, dass ich von meinem Weg nicht abkam und mir dieser Spaß machte. Ich hatte stets gute Mentoren, mein Leben lang.

Dachten Sie, dass sie mit Ihrer Geschäftsidee so erfolgreich werden würden?
Als ich 1966 mein erstes Geschäft In Zürich gründete, dachte ich, ich werde die Welt umkrempeln. Die Welt zu kräftigen, das war mein Traum. Doch erst mal war ich froh, dass ich überleben konnte. Hauptsächlich habe ich als Eisenbieger auf Baustellen gearbeitet und am Abend versucht mein Geschäft aufzubauen, das mittlerweile langsam wuchs.

Wie viele Kieser-Studios gibt es bereits?
Mittlerweile haben wir weltweit hundertvierzig Studios, mit etwas über 280.000 Kunden. Es war gut, dass ich einer der ersten am Markt war. So konnte ich die nach mir gekommene Konkurrenz beobachten und ihre Konzepte hinterfragen. Während ich bereits meine Entscheidungsbasis hatte, mussten sich die Konkurrenten erst ihr Business aufbauen.

Was macht Kieser Training so besonders?
Kieser Training unterscheidet sich von anderen Anbietern in der Fitnessszene, wie Astronomie von Astrologie. Glauben Sie mir, ich übertreibe nicht. Ich weiß, wovon ich spreche und in der Branche kennt man mich auch. Ich höre immer wieder Aussagen wie „Ein Training muss nicht so wissenschaftlich sein, die Menschen wollen Spaß haben.“ Ja, sie sollen auch Spaß haben. Aber man möge bitte nicht gleichzeitig behaupten, es sei auch sinnvoll oder gar gesund. Ich sehe manche Fitnesstrainingsmethoden, wie z.B. das Crossfit als problematisch dumm und gefährlich.

Ich finde es unglaublich, wie sich die Fitnessbranche zur Verdummungsindustrie entwickelt. Heute wird vieles in dieser Branche als Fortschritt gepriesen, was eher ein Rückschritt ist. Jedes Jahr entwickeln sich „Fitnesstrends“, wie Zumba, Crossfit, Pilates usw. Wir müssen diesen Trends nicht nachrennen. Gemeinsam mit meiner Frau Gabriela, die Medizinerin ist, gründeten wir die erste europäische Praxis für Medizinische Kräftigungstherapie. Wir haben auch eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung, die uns zwar viel Geld kostet, aber nachhaltig betrachtet sogar Kosten senkt, weil wir nicht Moden nachrennen müssen. Denn wir haben die Wissenschaft als Leitplanke.

Was ist wichtig beim Krafttraining?
Es gibt 2 Punkte zu beachten: Die Anspannungshöhe und Anspannungsdauer der Muskulatur. Es kommt auf die richtige Dosierung der Belastung an. Unsere Maschinen sind so reguliert, dass man dadurch beispielsweise nur eine Übung machen muss, während man bei anderen Fitnessmethoden mehrere machen müsste, um denselben Effekt zu erzielen. Früher hatten viele meine Theorie in Frage gestellt, denn ich war der erste, der solche Geräte nach Europa brachte. Und deshalb sitzen wir auch heute hier (lacht). Ich sehe das als Wissenschaft – die Dosierung und Platzierung des Widerstandes für den optimalen Trainingseffekt.

Auf welche Ihrer Maschinen sind Sie besonders stolz?
Die Beckenbodenmaschine, die wir als erstes geschaffen haben. Diese trainiert gezielt die Beckenbodenmuskulatur. Und die Schwunggelenksmaschinen. Viele Sportler machen sich durch das Joggen oder Fußballspielen die Fußmuskulatur kaputt. Für die Stabilisierung dieser wichtigen Muskulatur gab es nichts Vernünftiges an Geräten. Deshalb bin ich besonders stolz auf diese zwei Maschinen, auch wenn uns deren Entwicklung ein Vermögen gekostet hat (lacht).

Welche Sportart würden Sie empfehlen?
Sport hat für mich nichts mit Gesundheit zu tun. Ich mag Sport, es macht Spaß, es sorgt für Unterhaltung, aber seien wir mal ehrlich: die Turnschuhindustrie hat uns Jahrzehnte lang eingetrichtert, man müsse den Fuß stützen können und polstern während des Joggens und deshalb seien richtige Turnschuhe so wichtig. Doch dann realisierten Wissenschaftler, dass der Fuß selbst der beste Turnschuh sei und, dass das bisherige Schuhkonzept den Fuß schwächt. Und plötzlich waren Barfußschuhe am Markt. Was ja sinnvoll ist, aber niemand hat den vorherigen Irrtum zugegeben. Meiner Meinung nach handelt es sich dabei um eine gigantische überflüssige Industrie, die unsere Fußmuskulatur nur schlechter macht.
Ein gutes Ausdauertraining ist z.B. Radfahren. Hier bekommt man keine Schläge auf die Gelenke; oder Wandern beziehungsweise gehen Sie ganz einfach mehr zu Fuß.
​Beim Training sollte es nicht darum gehen, etwas besser zu können, sondern den Muskel richtig zu reizen, damit er reagiert. Ich habe viele Jahre Spitzensportler trainiert und gesehen, was der Sport produziert: muskuläre Dysbalancen und damit früher oder später Beschwerden.

Ist denn Kieser Training kein Sport?
Kieser Training ist kein Sport, nein. Aber mit Kieser Training können sie sich Sport leisten, weil ihr Bewegungsapparat dann in Ordnung ist.
Wir optimieren, Sport maximiert. Maximierung ist immer einseitig. Beim Sport verbrauchen sie Kraft, doch wir bauen ihre Kraft auf und das macht den Unterschied. Kraft ist nicht alles, aber ohne Kraft ist alles nichts.

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