Vegane Kinderernährung: Kritik "nicht zeitgemäß"

Eating vegetables by child make them healthier
Foto: Getty Images/iStockphoto/gpointstudio/iStockphoto Vegane Kinderernährung wird kontrovers diskutiert.

Ein Kind vegan ernähren? Für viele Eltern unvorstellbar. Ernährungsexpertin Julia Pabst über das Schwarz-Weiß-Denken bei der Kinderernährung.


Ein von den Eltern vegan ernährtes Baby wird in Italien ins Krankenhaus gebracht (der KURIER berichtete). Dort stellen die Ärzte eine starke Unterernährung und schwere Mangelerscheinungen fest. Dem Elternpaar wird vorerst die Obhut des einjährigen Buben entzogen. Der Fall hat die Debatte rund um die "richtige" Kinderernährung neu entfacht.

Was ist wirklich gut fürs Kind?

Was viele Experten als medizinisch enorm bedenklich einstufen, ist für leidenschaftliche Veganer das Normalste auf der Welt. Sein Kind vegan zu ernähren könne, müsse jedoch nicht zwingend schlecht für das Wohl des Kindes sein, so Ernährungsexpertin Julia Pabst. Pabst hält nichts von Pauschalaussagen und bricht damit das traditionelle Schwarz-Weiß-Denken bei der Kinderernährung auf.

KURIER: Kann man Säuglinge und Kleinkinder grundsätzlich vegan ernähren?

Julia Pabst: Säuglinge sollten Muttermilch bekommen, und die ist nicht vegan. Darüber hinaus kann im Beikostalter durchaus mit veganen Speisen ergänzt werden. Isst ein Kind schließlich am Familientisch mit, hängt es davon ab, wie ausgewogen die Ernährung der Familie generell aussieht. Grundsätzlich würde ich diese Frage nicht verneinen.

Was muss man dabei unbedingt beachten?

Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) rät von veganer Ernährung für Kleinkinder ab. Diese Haltung sehe ich als nicht mehr ganz zeitgemäß. Man muss hier einfach verstehen, dass die DGE sehr allgemeine Richtlinien präsentiert, und da ist die vegane Ernährung (noch) nicht angekommen. Auffällig ist, dass die meisten veganen Eltern tendenziell gebildet, gut situiert und aufmerksam sind. Es ist daher durchaus davon auszugehen, dass sie sich im Wohle des Kindes und der gesamten Familie gut informieren, um die bestmögliche Ernährung zusammenzustellen. Manche Veganer integrieren viele Sojaprodukte, da sie gut Eiweiß liefern. Es gibt aber auch Veganer, die Soja in großen Mengen meiden, weshalb dann andere Strategien für ausgewogene Ernährung gefunden werden müssen. Hier können also keine pauschalen Empfehlungen gegeben werden, weswegen aus meiner Sicht immer ein individuelles Konzept verfolgt werden kann.

Oftmals kommt es bei veganer Ernährung von Kindern zu Mangelerscheinungen. Welche Mängel sind hierbei am prominentesten bzw. gefährlichsten?

Mangelnährstoff Nummer eins ist sicherlich das Vitamin B12, da es in der für den Menschen bioverfügbaren Form nur über tierische Produkte nennenswert aufgenommen werden kann. Auch Eisen kommt in veganer (aber auch vegetarischer) Ernährung häufig zu kurz.

Welche Langzeitfolgen können derartige Mangelerscheinungen mit sich ziehen?

Vitamin B12 ist wichtig für die Nervenentwicklung und Gehirn. Ein Mangel an Vitamin B12 kann langfristig zu Entwicklungsverzögerungen führen. Leidet ein Kind unter Eisenmangelanämie, also Blutarmut, ist das häufig an auffälliger Blässe, Appetitlosigkeit sowie Müdigkeit und Energielosigkeit erkennbar. Auch die Abwehrkräfte sind häufig geschwächt und Infektionen treten leichter auf. Um die Eisen-Aufnahme aus pflanzlichen Lebensmitteln zu fördern, sollte daher immer genug Vitamin C aufgenommen werden. Achten die Eltern auf einen Speiseplan mit reichlich Gemüse und Obst, sollte das sichergestellt sein. Auch die Versorgung mit Calcium sollte sichergestellt sein. Eine ausreichende Zufuhr kann über angereicherte Nahrungsmittel oder mit Nahrungsergänzungsmitteln sichergestellt werden.

Ab welchem Alter ist die vegane Ernährung eines Kindes unbedenklich?

Eine vegane Ernährung ist selbst für Erwachsene nicht unbedenklich. Es kommt immer darauf an, ob alle Nährstoffe in ausreichender Menge aufgenommen werden können.

Ist eine vegane Ernährung der Mutter während der Stillzeit ratsam?

Muttermilch ist für ein Neugeborenes die wertvollste Nahrung, da sie nicht nur Nährstoffe sondern auch Immunstoffe liefert. Da Muttermilch ein Optimum an Nährstoffen enthalten soll, werden diese der Mutter entzogen. Eine stillende Frau benötigt daher noch viel mehr Nährstoffe, als in der Schwangerschaft. Da eine ausreichende Eisenzufuhr für Frauen ohnehin oft schwierig zu bewerkstelligen ist, ist eine adäquate Nahrungsergänzung in diesem Fall anzuraten.

Wie wirkt sich die vegane Ernährung der Mutter in der Schwangerschaft auf die Entwicklung des ungeborenen Kindes aus?

Hier gibt es leider noch sehr wenige Studien. Die Meinungen von Ärzten gehen außerdem weit auseinander. Aus meiner Sicht ist eine vegane Ernährung in der Schwangerschaft möglich, aber in vielen Fällen schwierig umzusetzen. Da der Eiweißbedarf in der Schwangerschaft steigt, ist eine ausreichende Versorgung mit Proteinen essentiell, um die Entwicklung des Kindes nicht zu beeinträchtigen. Bei Mangel an Eiweiß kann es zu Entwicklungsverzögerungen kommen, weswegen unbedingt auf ausreichend gute Eiweißquellen geachtet werden sollte. Veganer erhalten Eiweiß vorwiegend durch Hülsenfrüchte, Getreide, Nüsse und Samen. Um damit nennenswerte Mengen an Eiweiß aufzunehmen, benötigt man schon größere Mengen dieser Lebensmittel. Sofern sich die Gewichtszunahme der Mutter in einem gesunden Bereich abspielt, gibt es hier aber keine Bedenken. Vitamin B12 sollte unbedingt extra zugeführt werden. Weitere Nahrungsergänzungen wie Folsäure sollte jede Schwangere einnehmen.

Da bei veganer Ernährung oft ein Vitamin-B12- Mangel auftritt, wurde eine Vitamin-B12-Zahncreme entwickelt, die zu einer deutlichen Verbesserung des Vitamin-B12- Status führen soll. Was halten Sie davon?

Jede Nährstoffoptimierung, die sich einfach in den Alltag integrieren lässt, halte ich für sinnvoll. Bei Jod ist es das Jodsalz, durch das eine ausreichende Zufuhr durch alle Bevölkerungsschichten angestrebt wurde. Bei Vitamin B12 scheint die Zufuhr offensichtlich auch über die Mundhygienemaßnahmen zu funktionieren. Da die Zahnpasta Studien zufolge den Versorgungszustand mit Vitamin B12 signifikant verbessert, ist sie als Produkt für Veganer nur zu empfehlen. Vorausgesetzt, man putzt sich zumindest zwei Mal täglich damit die Zähne.

Ist nach der Stillzeit die Gabe von Sojamilch statt Kuhmilch bei Kindern möglich bzw. ratsam?

Sojaprodukte enthalten Phytohormone, das sind Stoffe, die in den Hormonhaushalt eingreifen. Aus diesem Grund sollte man Kleinkinder nicht ausschließlich mit Sojaprodukten ernähren. Da Soja außerdem ein Lebensmittel mit einem gewissen Allergiepotential ist, sollte erst nach dem ersten Lebensjahr ganz vorsichtig damit begonnen werden. Hier sind Mandeldrinks, Haferdrinks oder Reisdrinks verträglichere Alternativen, die zudem auch mit Calcium angereichert angeboten werden.

Gibt es Lebensmittel, die man vegan ernährten Kindern vorenthalten sollte? Wenn ja, welche?

Es gibt keine speziellen Lebensmittel, die vegane Kinder nicht essen dürfen, andere Kinder aber schon. Generell sollte darauf geachtet werden, Kindern so wenig isolierten Zucker wie möglich zu geben. Sojapudding oder mit Reissirup gesüßte Kekse sind zwar vegan, aber nichts anderes als Süßigkeiten, und diese sollten Kinder sehr maßvoll bekommen.

Ärzte raten oft strikt davon ab Kinder und Kleinkinder vegan zu ernähren. Halten Sie diese Einstellung für veraltet?

Wenn Eltern ihr Kind vegan ernähren möchten, sollte dies respektiert werden. Allerdings müssen die Eltern - wie natürlich alle anderen Eltern auch - die volle Verantwortung übernehmen, die bestmögliche Versorgung des Kindes sicher zu stellen, sich über die Möglichkeiten einer bedarfsdeckenden Ernährung zu informieren und bei Bedarf passende Vitamin- und Nährstoffpräparate zu integrieren. Auch eine regelmäßige Kontrolle der Kindesentwicklung ist anzuraten, um etwaige Mängel rechtzeitig erkennen zu können.

Wo und wie sollte man sich als Elternteil/Elternpaar beraten lassen, um dem eigenen Kind im Fall einer veganen Ernährung die bestmögliche Versorgung zu gewährleisten?

Der erste Ansprechpartner sollte immer der Kinderarzt oder die Kinderärztin sein. Sie kennen die Eltern und später auch das Kind am besten. Hinsichtlich Ernährung in der Schwangerschaft, der Stillzeit oder auch bei der Umstellung auf Familienkost kann eine strukturierte Ernährungsberatung mit praktischen Tipps Unterstützung anbieten. Wir bei Resize legen Wert darauf, die Wünsche und Bedürfnisse unserer Klienten ernst zu nehmen und in das individuelle Ernährungskonzept einfließen zu lassen. Trotzdem sehen wir es als unsere Pflicht auf nötige Ergänzungen im Bedarfsfall hinzuweisen, etwa wenn jemand eine sehr eingeschränkte Lebensmittelauswahl zulässt.

Was muss man bei einer radikalen Ernährungsumstellung von Kindern generell beachten?

Eine radikale Ernährungsumstellung von Kindern ist nie sinnvoll. Wer sein Kind von Geburt weg vegan oder vegetarisch ernährt, muss ja auch nichts umstellen. Ansonsten können Eltern, die erst später ihre eigene Ernährung umstellen möchten, ihre Kinder Stück für Stück teilhaben lassen. Das könnte heißen, dass daheim zwar vegan gekocht wird, aber auswärts, etwa bei den Großeltern darf das Kind essen was es möchte. So muss kein Kind eine radikale Ernährungsumstellung erleben, deren Sinn sich ihm nicht gleich eröffnet. Mit der Zeit werden die Eltern genug Möglichkeiten finden, das Thema auch ihrem Kind näher zu bringen.

Julia Pabst Presse.jpg Foto: Resize

Julia Pabst ist Ernährungswissenschaftlerin bei Resize und im Ernährungsinstitut Pabst in Wien. Im Kernteam von Resize arbeitet sie laufend an der Weiterentwicklung des Programms. Im Beratungsteam von Resize begleitet Sie Ihre Klienten mit viel Einfühlungsvermögen und Verständnis, da sie die Hürden auf dem Weg zum Wohlfühlgewicht nicht nur aus der Theorie kennt.

Vegane Ernährung bei Kindern:

Frisches Obst und Gemüse, Getreide und Sojaprodukte – auf den ersten Blick wirkt der vegane Speiseplan gesund. Ist er auch: Bei ausgewogener veganer Ernährung werden alle lebensnotwendigen Stoffe aufgenommen. Doch speziell bei Schwangeren und Kleinkindern kann er zu Mangelerscheinungen führen. "Studien zeigen, dass ein Mangel an Vitamin B12, Eisen und Fettsäuren die Hirnentwicklung eines Kindes stören kann“, sagt Nadja Haiden, Kinderärztin an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde in Wien. Diese Stoffe sowie Kalzium, Eiweiß und Zink werden durch einseitige tierfreie Ernährung zu wenig abgedeckt. Besonders zu wenig Vitamin B12 kann problematisch werden: Gemeinsam mit Eisen ist es an der Blutbildung beteiligt, bei einem Mangel kommt es daher zu Blutarmut (Anämie). Und die kann sich in der Schwangerschaft und Stillzeit auf das Baby übertragen. Auch bei Kleinkindern, deren Gehirn sich noch entwickelt, sind Störungen möglich. Erhalten sie die notwendigen Nährstoffe nicht, kann dies etwa Lern- und motorische Fähigkeiten beeinträchtigen. Nur ein Ernährungsplan, der alle notwendigen Nährstoffe berücksichtigt, kann Entwicklungsstörungen entgegenwirken. Besonders im ersten Lebensjahr sowie in der Schwangerschaft raten viele Ärzte daher von tierfreier Ernährung ab. "In der Übergangszeit zu fester Nahrung nimmt das vegane Kind zu wenige Nährstoffe auf. Viele vegane Lebensmittel, die diese Stoffe enthalten würden, stehen nicht auf dem Menüplan eines Säuglings", meint Haiden. Eisen nehmen Veganer beispielsweise über Linsen, Pilze und Bohnen auf. Diese Nahrungsmittel können ganz Kleine noch nicht verdauen. Etwa Pilze: Sie sind zwar sehr eisenhaltig, aber für Säuglinge unbekömmlich. Bohnen führen zu Blähungen. In der Schwangerschaft steigt der Eisenbedarf an. Die häufig als Ersatz für Kuhmilch verwendete Sojamich ist für Babys ebenfalls nicht zu empfehlen. Ihr fehlt es an Fettsäuren, die für die Hirnentwicklung wichtig sind. Während Kinder wie Erwachsene sich von vielen Mangelerscheinungen erholen – etwa den bei Zinkmangel auftretenden Hautproblemen –, kann die Hirnentwicklung nicht rückgängig gemacht werden. Viele vegane Eltern führen ihren Kindern daher in den ersten Jahren tierische Lebensmittel zu. Eine gemäßigte Zufuhr zweimal pro Woche, etwa ein Fleischbrei und geringe Mengen Milch, reiche laut Kinderärztin Haiden aus. Bei Erwachsenen sei gegen tierfreie Ernährung nichts einzuwenden. "Wichtig ist, auf Abwechslung und Nährstoffe zu achten, idealerweise in Absprache mit dem Arzt. Studien bestätigen, dass Veganer genauso gut ernährt sind wie Mischköstler", sagt Eva Luger, Ernährungswissenschaftlerin am Institut für Sozialmedizin in Wien. Im Durchschnitt seien Veganer sogar gesünder. Sie leiden seltener an Bluthochdruck und Übergewicht und deren Folgekrankheiten. "Als Erwachsener spricht gegen eine vegane Ernährung nichts – nur in der Schwangerschaft und bei Kindern muss man vorsichtig sein", sagt Luger. In der Umstellung Erwachsener auf vegane Kost, kann es anfangs zu Blähungen kommen, da mehr Ballaststoffe aufgenommen werden. Wenn man ausreichend trinkt, gewöhnt sich der Körper laut Ernährungswissenschaftlerin Luger jedoch bald.  Nährstoffe, auf die man bei veganer Ernährung besonders achten sollte, sind Vitamin B12, Eisen, Fettsäuren, Kalzium, Eiweiß und Zink. Diese Stoffe sind in tierischen Produkten enthalten, können aber auch vegan zugeführt werden. Vitamin B12 ist beispielsweise manchen Lebensmitteln zugesetzt, etwa Fruchtsäften und Müsliriegeln. Bestimmte Algenarten wie Nori und Chlorella enthalten ebenfalls hohe Mengen des Vitamins. Ob der Körper sie verwerten kann, ist noch nicht erwiesen. Es gibt auch Vitamin B12-Präparate, wobei Studien zeigen, dass künstliches Vitamin B12 vom Körper gut aufgenommen wird. Vitamin B12 wird unter anderem für die Zellteilung und die Bildung roter Blutkörperchen benötigt. Ein Mangel des Vitamins kann sich bei Erwachsenen zum Beispiel in Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Leistungsschwäche zeigen. Manche Wissenschaftler gehen davon aus, dass im Körper ein Vorrat an Vitamin B 12 angelegt ist, der bis zu zehn Jahre hält. Die Studienlage dazu ist jedoch nicht eindeutig. Vitamin B2, das der Körper benötigt, um Zucker und Fett in Energie umzuwandeln, ist zum Beispiel in Spinat, Spargel und Brokkoli enthalten. Eiweiß wird bei tierischer Ernährung vor allem über Fleisch aufgenommen. Vegan kann Eiweiß über Sojaprodukte wie Tofu, Erbsen, Getreidesorten wie Quinoa (Bild) oder Hirse, Nüsse und Hülsenfrüchte zugeführt werden. Auch Kalzium ist in Nüssen, Linsen, grünblättrigem Gemüse, getrockneten Früchten und Bohnen enthalten. Bei der Kalziumaufnahme unterstützt Vitamin D, das neben der körpereigenen Produktion, die durch die Sonne angeregt wird, über angereicherte Lebensmittel wie Margarine oder Nahrungsergänzungsmittel in den Körper gelangt. Eisenhaltige pflanzliche Lebensmittel sind Fenchel (Bild), Getreideprodukte, Salate wie Rucola oder Feldsalat, Trockenobst, Spinat und Nüsse. Fenchelpüree ist beispielsweise auch für Kleinkinder eine gute Eisenquelle. Aus weißen Bohnen kann Eisen sogar besser aufgenommen werden als aus Fleisch. Ungesättigte Fettsäuren, vor allem die Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, die vom Körper nicht erzeugt werden können, werden über hochwertige Öle wie Leinsamen-, Sonnenblumen-, Soja- und Distelöl aufgenommen. Zink ist maßgeblich am Stoffwechsel, Immunsystem und am Zellwachstum beteiligt und Bestandteil vieler Enzyme. Ein Zinkmangel kann zu Haut- und Wachstumsstörungen sowie Blutarmut führen. Diese Mangelerscheinungen sind jedoch gut reversibel, wenn Zink in ausreichendem Maße wieder zugeführt wird. Vegane Zinkquellen sind Walnüsse, Pilze, Linsen oder grüner Tee. Zinkpräparate sollten nur bei einem vorliegenden Mangel eingenommen werden, da es sonst zu Durchfall und Übelkeit kommen kann. Ein Mangel an Jod, der bei veganer Ernährung entstehen könnte, ist in Österreich – anders als in anderen europäischen Ländern - kein Thema, da Speisesalz hierzulande jodiert ist. Jod ist ein elementarer Bestandteil der Schilddrüsenhormone, die wiederum zentral für den Stoffwechsel von Fett, Kohlenhydraten und Eiweiß sind.
(kurier) Erstellt am
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