Wellness
18.10.2017

4 gesunde Gründe: Warum die Süßkartoffel super ist

Für all jene, die der Süßkartoffel geschmacklich verfallen sind, gibt es freudige Neuigkeiten: Sie tut dem Körper gut - und das in vielerlei Hinsicht.

1. Wundersubstanz Caiapo

Für das Gesundheitspotenzial der Süßkartoffel ist vor allem ein Inhaltsstoff verantwortlich: Caiapo. 2006 konnte von italienischen und österreichischen Forschern nachgewiesen werden, dass die Substanz, die hauptsächlich in der Schale der Süßkartoffel vorhanden ist, den Blutzuckerspiegel reguliert. Außerdem sanken bei den Probanden die Cholesterinwerte im Blut und der allgemeine Gesundheitszustand verbesserte sich.

2. Nährstoffpaket Süßkartoffel

Doch nicht nur der Caiapo-Gehalt ist für die gesundheitsfördernde Wirkung verantwortlich. Die Süßkartoffel enthält zudem eine ganze Reihe von sekundären Pflanzenstoffen, darunter Carotinoide (verantwortlich für die orange Farbe) und Anthocyanen. Dabei handelt es sich um hochwirksame Antioxidantien, die den Körper vor freien Radikalen, sprich aggressiven Sauerstoffmolekülen, die in Zusammenhang mit der Entstehung von Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen stehen, schützen. Antioxidantien können auch der Entstehung von Arteriosklerose, Gicht, Rheuma, Alzheimer, Parkinson und Entzündungen im Körper vorbeugen. Beta-Carotin, aus dem der Körper Vitamin A bildet, wirkt zellschützend und stärkt unsere Abwehrkräfte.

Auch beim Mineralstoff- und Vitamingehalt kann die Süßkartoffel punkten. Sie enthält reichlich Vitamin E (schützt die Zellen) und Kalium (regelt den Flüssigkeitshaushalt des Körpers und senkt den Blutdruck). Zudem ist sie reich an den Mineralstoffen Zink, Magnesium und Kalzium, Folsäure und den Vitamine C, B2 und B6.

3. Ballaststoffreich und bekömmlich

Süßkartoffeln regen aufgrund ihres hohen Ballaststoffgehalts die Verdauung an.

4. Fettarm wie die Kartoffel

Ähnlich wie die Kartoffel ist auch die Süßkartoffel extrem fettarm. Pro 100 Gramm enthält sie in etwa 0,1 Gramm Fett - und 86 Kalorien.