Weihnachtspullover, Socken und Co. werden oft nicht gern gesehen.

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Profi-Tipps zu Weihnachten
12/22/2016

Ungewollte Geschenke: So wahren Sie Ihr Gesicht

Jeder Dritte findet zu Weihnachten wenig Wünschenswertes unterm Baum. Immer öfter landen diese Geschenke auf Verkaufsplattformen im Internet.

Auch heuer wird an Heiligabend nicht jeder Beschenkte glücklich nach Hause gehen. Laut einer aktuellen Studie der Flohmarkt-App Shpock hat dieses Szenario im vergangenen Jahr jeder Dritte erlebt. Die Folge: Das Geschenk landet bereits kurz nach den Feiertagen in der Ecke und wird nie benutzt.

Immer mehr Menschen machen die verpatzten Überraschungen auf Verkaufsplattformen im Internet oder direkt über die dazugehörigen Apps zu Geld. "Nach der Bescherung ist bei uns vor dem User-Ansturm. Zahlreiche Menschen bieten ihre unpassenden Präsente teils originalverpackt unmittelbar nach dem Heiligen Abend auf Shpock zum Verkauf an", so Katharina Klausberger, Mitgründerin von Shpock. Das bestätige auch die aktuelle Studie, wonach jeder Vierte Online-Plattformen benutzt, um ungewollte Geschenke in Bares umzuwandeln.

Die richtige Reaktion auf falsche Präsente

Viele werden die unangebrachten Präsente nach Weihnachten also heimlich im Internet los. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Für viele Personen überwiegt das Schamgefühl beim Öffnen eines ungewollten Geschenks. Nur drei Prozent der befragten Personen geben an, den Schenkenden auf das unpassende Präsent hinzuweisen. Ein viel größerer Teil – ungefähr 26 Prozent – entscheidet sich für das Verkaufen auf Online-Plattformen, fällt hier schließlich auch das unangenehme Fragen nach der Rechnung für den Umtausch weg. Das trauen sich nämlich nur rund 13 Prozent der Befragten.

Wie man seine Unzufriedenheit dennoch höflich kundtut, weiß Agnes Jarosch vom Knigge-Rat: "Hart in der Sache, weich zum Menschen ist in so einem Fall eine gute Devise. Bei vorgegaukelter Freude besteht die Gefahr, dass Sie in den Folgejahren wieder mit unliebsamen Geschenken der gleichen Kategorie bedacht werden." Stattdessen empfiehlt die Benimm-Expertin eine wertschätzende Rückmeldung. Etwa: "Danke! Du hast gut zugehört und Dir gemerkt, dass ich Krimis über alles liebe. Genau dieses Buch habe ich allerdings schon. Denkst Du, dass wir es gemeinsam gegen ein Werk eintauschen können, das ich noch nicht kenne?"

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