Ungarn-Wahl: Kann Orbán erstmals seit 2010 verlieren?
Am 12. April wählt Ungarn ein neues Parlament – und erstmals seit 2010 könnte Viktor Orbán realistisch abgewählt werden. Herausforderer ist Péter Magyar, ein ehemaliger Fidesz-Insider, der mit seiner Bewegung Tisza in aktuellen Umfragen teils deutlich vor Orbáns Partei liegt.
Trotzdem bleibt das Rennen offen. Das Wahlsystem begünstigt traditionell Fidesz, zudem verfügt Orbán weiterhin über starken Einfluss auf Medien und staatliche Institutionen. Seine Kampagne setzt stark auf Themen wie Krieg, Sicherheit und Migration.
Die Opposition konzentriert sich vor allem auf Korruptionsvorwürfe, hohe Lebenshaltungskosten und das angeschlagene Gesundheitssystem. Beobachter sehen die Wahl als richtungsentscheidend – nicht nur für Ungarn, sondern auch für Europa.
Die fünf wichtigsten Fakten im Überblick:
Weitere Hintergründe zur Wahl finden Sie in unseren Analysen dazu, warum auch linke Wähler Péter Magyar unterstützen, wie Russland im Wahlkampf mitmischt, welche kleineren Parteien noch um den Parlamentseinzug kämpfen und was Magyar bei einem möglichen Wahlsieg vorhat.
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