Der Labubu-Hype ist vorbei: Sind Mirumi-Roboter die viralen Nachfolger?
Die Mirumi-Roboter aus Japan sollen die Labubus ablösen und auf unseren Handtaschen der neue Hingucker sein. (Symbolbild)
Im letzten Jahr hatten uns die Labubus voll im Griff: Die kleinen, kuscheligen Monster wurden als Schlüsselanhänger und Taschenaccessoire verwendet. Der Hype um die Figuren des chinesischen Künstlers Kasing Lung überrollte Social Media. Doch so schnell, wie die Stichflamme der Popularität sich entzündete, so schnell erlosch sie auch wieder.
Das zeigte vor allem der Fall des „La Bubben“-Geschäfts in Wien. Wurden dort zuerst die kleinen Monster verkauft, haben die Inhaber die Ware schlussendlich verschenkt, weil der Store geschlossen wurde (KURIER berichtete).
Was macht Mirumi so besonders?
Nach Labubus (und deren Fake-Variante Lafufu) kräht nun (fast) kein Hahn mehr. Doch am Himmel des Social-Media-Hypes zeichnet sich bereits das nächste Stofftier ab, das bald unsere Taschen zieren könnte: Mirumi. Die japanischen Mini-Roboter des Unternehmens Yukai Engineering Inc. können sich selbstständig an dem Taschenhenkel festhalten und reagieren auf Geräusche oder Stimmen.
Wie auf der offiziellen Webseite erklärt wird, können die Stofftiere ihren Kopf drehen und reagieren auf Geräusche sowie Streicheleinheiten. Die Produkte gibt in den Farben Pink, Elfenbein und Grau.
Wie der CEO des Unternehmens, Shunsuke Aoki, in einem YouTube-Video erklärt, garantieren die Roboter einen „Glücksschub, der direkt ins Herz geht“. „Er [Anm. d. Red.: Mirumi–Roboter] nimmt seine Umgebung wahr und dreht sich, um einen Blick zu erhaschen. Wenn sein schüchterner Blick deinen trifft, entfacht er einen Moment unerwarteter Freude - genau wie wenn ein menschliches Baby in einem überfüllten Zug plötzlich zu dir schaut“, heißt es in der Videobeschreibung.
Roboter nicht wasserdicht
Ein wichtiger Fakt, auf den das Unternehmen hinweist: Mirumi-Roboter sind nicht wasserdicht. Deswegen sollte man die kleinen Stofftiere nicht dem Regen aussetzen. „Bei Verschmutzung vorsichtig mit einem feuchten, gut ausgewrungenen Handtuch abwischen und anschließend das Fell bürsten, um es zu glätten. Dieses Produkt darf nicht mit Wasser gewaschen werden, und das Fell kann nicht entfernt werden. Regelmäßiges Bürsten trägt dazu bei, die Flauschigkeit des Fells zu erhalten“, heißt es im FAQ-Bereich weiter.
- Die Roboter sind wiederaufladbar und können mit einem USB-C-Kabel an eine Stromquelle angesteckt werden.
- Der Ladevorgang dauert zwei Stunden, anschließend funktioniert das Produkt für acht Stunden.
- Für Kinder seien die kleinen Taschen-Hingucker aber unpassend, denn nur Personen ab fünfzehn Jahren sollen Mirumi benutzen.
Reaktionen auf Social Media
Auf TikTok verbreiten sich bereits mehrere Videos von den Kuscheltieren, die fleißig kommentiert werden. „Das muss ich mir unbedingt kaufen“ oder „Ich habe noch nie so schnell etwas gegoogelt“, heißt es da beispielsweise.
Andere User und Userinnen zeigen sich weniger begeistert und weisen darauf hin, dass sie keine „Spione“ an ihren Taschen hängen haben möchten. Immerhin besteht die Möglichkeit, dass die Mirumi-Roboter einen abhören und so unbefugt Informationen sammeln würden.
Wie viel kosten Mirumi-Roboter?
In Japan beläuft sich der Preis auf 19.800 japanische Yen pro Produkt. Umgerechnet entspricht das rund 108,99 Euro.
Wo kann man Mirumi-Produkte kaufen?
In Japan sind die Roboter in 14 Stores verfügbar, online gibt es ebenfalls einen Shop. Für Fans aus den USA wird zurzeit ebenfalls ein Online-Shop konzipiert. In Deutschland sind die Produkte seit Anfang Juli im Kaufhaus des Westens in Berlin erhältlich. Wann in Österreich der Verkaufsstart geplant ist, ist bis dato unklar.
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