© APA/EXPA/ Sandro Zangrando

Thema
06/25/2012

Rohregger versteht Ausbootung nicht

Der Radprofi wurde nicht für Olympia nominiert, weil die Strecke in London zu leicht für ihn sei.

Radprofi Thomas Rohregger hat am Montag seine Nichtnominierung für das olympische Straßenrennen durch den Österreichischen Verband kritisiert. "Ich kann diese Entscheidung nicht nachvollziehen", teilte der Tiroler in einer Aussendung mit.

Die Entscheidung stütze sich auf die subjektive Meinung des Nationaltrainers, wonach die Strecke zu leicht für ihn sei. Es würden jedoch keineswegs alle Nationen einen Massensprint erwarten, daher verstehe er nicht, warum Franz Hartl das Rennen mit zwei Sprintern beschicke. Der ÖRV hatte Bernhard Eisel und Daniel Schorn nominiert.

Für Hartl stand die Nominierung von Eisel angesichts dessen Qualitäten außer Frage. Für den Salzburger Debütanten Schorn entschied er sich wegen dessen guter Platzierungen, auch in Eintagesrennen.

"Schorn war heuer auf der längsten Giro-Etappe Siebenter und dazu noch einmal Fünfter und hat diese Resultate mit einem 8. Platz in Frankfurt und einem 3. Rang in Limburg untermauert", sagte Hartl. Die Qualitäten Rohreggers als Bergfahrer und Rundfahrer seien unbestritten. "Aber ein Rennen auf einer Strecke, auf der (Sprinter Mark) Cavendish als Favorit gehandelt wird, ist nicht seines."

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.