Die deutschen Fußballer sorgten für einen der großen Höhepunkte im Sportjahr 2014.

© REUTERS/KAI PFAFFENBACH

Im Rückspiegel
12/23/2014

Das war das Sport-Jahr 2014

"Hitzespiele" in Sotschi, alpine Abräumer, deutsche Rückkehr auf den Thron, Begeisterung in Rot-Weiß-Rot.

Das Sportjahr 2014 war erst etwas mehr als ein Monat alt, als es schon das erste absolute Highlight zu bieten hatte - die 22. Olympischen Winterspiele in der russischen Küstenstadt Sotschi am Schwarzen Meer. T-Shirt statt Pelzhaube, Sonnencreme statt Schuhwärmer, Palmen statt Eiszapfen, Frühlingsgefühle statt Winterdepression, Heuschnupfen statt Grippe - das ungewöhnlich milde Klima bei diesen Winterspielen in den Subtropen war die wichtigste Zutat für den positiven Gesamteindruck von Sotschi 2014.

"Hitzebilder" aus Sotschi

Visitors to the Olympic Park sit under a palm tree…

Sun sets in the Black Sea at Adler during the 2014

Caldwell of the U.S. lies on teh ground during wom

OLYMPISCHE WINTERSPIELE SOTSCHI 2014: LANGLAUF 10K

RUSSIA SOCHI 2014 OLYMPIC GAMES

RUSSIA SOCHI 2014 OLYMPIC GAMES

RUSSIA SOCHI 2014 OLYMPIC GAMES

Men wade into the sea on a sunny day as the Olympi

A volunteer enjoys the warming sun beside a writin…

RUSSIA SOCHI 2014 OLYMPIC GAMES

Member of satff enjoys sunshine before the start o

Women sun themselves on a warm day during the 2014

A spectator lays in the sun outside the Ice Cube C…

RUSSIA SOCHI 2014 OLYMPIC GAMES

RUSSIA SOCHI 2014 OLYMPIC GAMES

The sun sets as the Bolshoy Ice Dome is reflected …

RUSSIA SOCHI 2014 OLYMPIC GAMES

Workers smile as they prepare the ice at the Rosa …

RUSSIA SOCHI 2014 OLYMPIC GAMES

epaselect RUSSIA SOCHI 2014 OLYMPIC GAMES

A man photographs the Olympic rings as the sun ris…

A person poses under a set of Olympic rings as the

An athlete is silhouetted as the sun sets during a…

Woman takes a picture outside the Bolshoy Ice Dome

People watch a Russian Navy vessel as the sun sets…

Woman uses an umbrella to shelter from the sun as

Die Sorge vor Chaos-Spielen war völlig unbegründet: Mit russischer Gründlichkeit wurde Olympia perfekt organisiert. Die größte Panne in Sotschi war noch das frühe Aus des russischen Eishockey-Teams im Viertelfinale – nicht zu verwechseln mit der Panne des österreichischen Eishockey-Teams.

Ein Jahr nach der Heim-WM in Schladming war Österreich bei Olympia in Sotschi wieder die erfolgreichste Alpinski-Nation. Mit insgesamt neun Medaillen (3 Gold, 4 Silber, 2 Bronze) lag man klar vor den USA, die in Schladming noch tonangebend gewesen waren. Damals waren die Amerikaner vor allem dank Ted Ligety mit 5 Medaillen (4/0/1) vor Österreich mit 8 (2/2/4) an der Spitze gelegen.

Tops der Olympischen Winterspiele

OLYMPISCHE WINTERSPIELE SOTSCHI 2014: SUPER-G/DAME

OLYMPISCHE WINTERSPIELE SOTSCHI 2014: MEDAILLENFEI

OLYMPISCHE WINTERSPIELE SOTSCHI 2014: MEDAILLENZER

EMPFANG FÜR ABFAHRTS-OLYMPIASIEGER MATTHIAS MAYER

Men's slalom winners Austria's Mario Matt (gold), …

RUSSIA SOCHI 2014 OLYMPIC GAMES

Sergey Mikayelyan

A Russian security officer inspects a bus as prepa

Volunteer gives out directions to spectators at th

RUSSIA SOCHI 2014 OLYMPIC GAMES

Silver medalist Austria's Iraschko-Stolz celebrate

RUSSIA SOCHI 2014 OLYMPIC GAMES

OLYMPISCHE WINTERSPIELE SOTSCHI 2014: MEDAILLENFEI

CORRECTS COACH'S NAME TO NORBERT LOCH - The German…

Combo of Germany's Geisenberger, Loch, and Arlt an

OLYMPISCHE WINTERSPIELE SOTSCHI 2014: MEDAILLENFEI

Schuster gestures after his team won the men's ski

OLYMPISCHE WINTERSPIELE SOTSCHI 2014: MEDAILLENFEI

RUSSIA SOCHI 2014 OLYMPIC GAMES

France's David, Canada's Serwa, Canada's Thompson

RUSSIA SOCHI 2014 OLYMPIC GAMES

Athletes from the Netherlands, left to right, Iree…

Kollektive Katerstimmung

Die Feier für die fünf Medaillen vom Super-Samstag, dem vorletzten Olympia-Tag, war noch im Gang, als das ÖOC kurz vor Mitternacht vom positiven Dopingtest von Langläufer Johannes Dürr erfahren hat.

Als der Langläufer mit dem Test konfrontiert wurde, verzichtete er auf das Öffnen der B-Probe und gab den Betrug zu. "Das ist das Schlimmste, was ich in meinem Leben gemacht habe. Ich kann mich nur entschuldigen", stammelte der Niederösterreicher ins ORF-Mikrofon.

Flops der Olympischen Winterspiele

ARCHIVBILD: LANGLAUF- DOPINGFALL JOHANNES DÜRR

OLYMPISCHE WINTERSPIELE SOTSCHI 2014: EISHOCKEY/ H

Finland's Janne Ahonen soars through the air durin

OLYMPISCHE WINTERSPIELE SOTSCHI 2014: MEDAILLENFEI

OLYMPISCHE WINTERSPIELE SOTSCHI 2014: SNOWBOARD-SL

RUSSIA SOCHI 2014 OLYMPIC GAMES

RUSSIA SOCHI 2014 OLYMPIC GAMES

Russia forward Alexander Ovechkin skates off the i…

OLYMPISCHE WINTERSPIELE SOTSCHI 2014: THEMENBILD B

White of the U.S. crashes during the men's snowboa

Neben sportlichen Höchstleistungen, wahr gewordenen und zerplatzten Träumen, großem Jubel und tiefer Enttäuschung sind es freilich auch sie, die Großereignisse zu dem Spektakel werden lassen, das sie sind: die Fans. Deshalb zum Abschluss:

Die schönsten Olympia-Grüße aus Sotschi

Hirscher und Fenninger räumten ab

Sieg im Damen-Riesentorlauf, Sieg im Herren-Slalom, Sieg in der Damen-Riesentorlauf-Saisonwertung, Sieg in der Herren-Slalom-Saisonwertung, Sieg im Damen-Gesamtweltcup, Sieg im Herren-Gesamtweltcup, bestes Damen-Team, bestes Herren-Team, Platz 1 im Nationencup! Beim Saisonfinale der Alpinen im schweizerischen Lenzerheide präsentierten sich die Österreicher als die großen Abräumer. Vor allem dank Anna Fenninger und Marcel Hirscher. Die beiden 89er-Jahrgangskollegen kennen einander schon, seit sie Kinderrennen dominiert haben. Mittlerweile servieren die ehemaligen Gasteiner Hotelfachschüler dem ÖSV die Triumphe auf dem Silbertablett.

Als viertes Duo nach den St. Antoner Skilegenden Gertrud Gabl/Karl Schranz sowie Renate Götschl/Hermann Maier sowie Michaela Dorfmeister/Stephan Eberharter holten die beiden den Gesamtweltcup in derselben Saison nach Österreich. Dass Fenninger und Hirscher den Finalort Lenzerheide mit den zwei großen Kristallkugeln verlassen würden, stand schon vor den letzten beiden Rennen fest. Umso beeindruckender, dass sie als Tüpferl auf dem i auch die Kraft besaßen, um sich mit Siegen die zwei kleinen Kristallkugeln für die Disziplinenwertung zu sichern. Hirscher meinte danach euphorisch: „Der Jubel über die kleine Kugel war riesig. Viel größer als am Samstag über die große.“

Zwei Champions aus einer Schulklasse

Schild, Morgenstern und Pointner sagten adé

Lange hatten die Fans von Marlies Schild auf eine Entscheidung der "Slalomkönigin" warten müssen. Im September gab die 33-Jährige schließlich bekannt, ihre aktive Karriere im Ski-Weltcup beenden zu wollen. "Ich habe meinen Traum, den ich als kleines Mädchen hatte, gelebt. Ich denke, es ist an der Zeit, einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen", sagte die Skirennläuferin aus Salzburg.

20 Jahre Skirennsport, 13 davon im Weltcup, waren für die Lebensgefährtin von Benjamin Raich genug. Reiflich überlegt sei ihr Schritt gewesen, zudem hätte der Wunsch nach der Gründung einer Familie eine entscheidende Rolle gespielt. "Die Prioritäten haben sich verschoben und im richtigen Alter wäre ich ja. Ich habe mir für die Entscheidung gründlich Zeit genommen und nachgedacht", so die 33-Jährige.

Schild hatte vor allem die vergangenen zwei Saisonen der Jagd auf den von der Schweizerin Vreni Schneider mit 34 Slalomsiegen gehaltenen Rekord untergeordnet. Eine erneut schwere - und wie ihr fast karrierebeendender Sturz von 2008 erneut im Training passierte - Knieverletzung im Dezember 2012 hätte das Unternehmen fast noch verhindert. Letztlich schaffte die zusammen mit Doppel-Olympiasieger Benjamin Raich in Tirol lebende Saalfeldenerin aber noch zwei entscheidende Erfolge. Schilds nun bei 35 stehender Rekord wird wohl ziemlich lange bestehen bleiben.

SCHILD MARLIES…

SCHILD

AUSTRIA'S SCHILD CLEARS A GATE ON HER WAY TO WIN T

Schild of Austria clears a gate during a women's W

Austrian alpine skiers Raich and Schild pose durin

OLYMPISCHE WINTERSPIELE 2006: SLALOM DAMEN / SIEGE

SKI WM AARE : SLALOM DAMEN / PODIUM

Schild of Austria crashes in first run of women's

MARLIES SCHILD IM SPITAL

Olympische Winterspiele, Vancouver, Kanada,

Marlies Schild

PK MARLIES SCHILD IN INNSBRUCK

SKI ALPIN: TRAINING VON MARLIES SCHILD IN DIENTEN

AUSTRIA ALPINE SKIING WORLD CUP

Austria's Marlies Schild reacts after finishing th…

PK ÖSV "ZUKUNFTSPLÄNE MARLIES SCHILD": SCHILD

Marlies Schild weinte, als sie ihren Rücktritt bekannt gab. Selbst bei Hermann Maier bröckelte im Augenblick des Abgangs die Fassade des Herminators, und die Tränen kullerten ihm über die Wangen. Als Thomas Morgenstern an der Reihe war, die Karriere zu beenden, blieben die Taschentücher trocken.

Erleichterung

Da war einer augenscheinlich erleichtert, dass er noch rechtzeitig den Absprung geschafft hat. Dass er seine beiden schweren Stürze in der letzten Saison ohne Folgen überstanden hat und sogar noch mit einer olympischen Silbermedaille (Teambewerb) abdanken konnte, war auch für den 27-Jährigen keineswegs selbstverständlich. "Mir ist bewusst, dass ich mehrere Schutzengel hatte."

Dieses Glück wollte und konnte er nicht mehr strapazieren. Die letzten Trainingswochen waren für Morgenstern eine mentale Extrembelastung, jeder Sprung wurde zur Qual. "Wenn du oben auf dem Balken sitzt und dir nur durch den Kopf schießt ,hoffentlich geht die Bindung nicht auf‘, dann kann etwas nicht stimmen."

LIBEREC SKI JUMPING WORLD CUP

SKI JUMPING K120 WORLD CUP

Austrian gold medalist Thomas Morgenstern,centre, …

GERMANY SKI JUMPING FOUR HILLS

Thomas Morgenstern

Thomas Morgenstern

NORWAY NORDIC SKIING WORLD CHAMPIONSHIPS 2011

SKISPRINGEN: THOMAS MORGENSTERN WURDE ERSTMALS VAT

GERMANY SKI JUMPING WORLD CUP

GERMANY SKI JUMPING WORLD CUP

Austria's Thomas Morgenstern gestures into a TV ca…

VIERSCHANZENTOURNEE 2014 BISCHOFSHOFEN - FLOWER CE

WELTCUP SKIFLIEGEN AM KULM: STURZ MORGENSTERN (AUT

WELTCUP SKIFLIEGEN AM KULM: MORGENSTERN (AUT)

Austrias Thomas Morgenstern soars through the air during a trial jump for the Ski-Flying World Championships in Vikersund February 26, 2012.

OLYMPISCHE WINTERSPIELE SOTSCHI 2014: SKISPRINGEN/

Neben Thomas Morgenstern sagte auch Alexander Pointner dem österreichischen Adlerhorst adé. In seinen zehn Jahren als ÖSV-Cheftrainer der Skispringer wurde er zum erfolgreichsten Coach überhaupt, unter seiner Ägide wurden u.a. drei Olympia-Goldmedaillen, zehn Goldene bei Nordischen Weltmeisterschaften und vier Weltmeister-Titel im Skifliegen errungen. Weiters wurden vier Gesamt-Weltcupsiege, sechs Vierschanzen-Tournee-Triumphe en suite und neun Nationencup-Titel eingefahren.

Die deutsche Rückkehr auf den Thron

Am Ende nahmen sie alle ein Vollbad im Tränenmeer. Routinier Bastian Schweinsteiger heulte Rotz und Wasser; Manuel Neuer, der Tormann, der sonst jeden Ball und jede knifflige Situation so cool beherrscht, hatte plötzlich seine Emotionen nicht mehr im Griff; und Joachim Löw, der während des Turniers noch umstrittene und viel kritisierte Bundestrainer, fiel Lukas Podolski um den Hals – und dabei hatte auch er Freudentränen in den Augen.

Die Deutschen haben endlich ihren lang ersehnten vierten Stern nach 1954, 1974 und 1990. Ein spätes Tor von Joker Mario Götze in der Verlängerung sicherte der deutschen Fußballnationalmannschaft im Finale gegen Argentinien den vierten WM-Titel der Geschichte. Ein Titel mit historischem Wert: Zum ersten Mal konnte sich eine Mannschaft aus Europa auf einem der amerikanischen Kontinente zum Fußballweltmeister küren.

Es war alles in allem ein verdienter Titelgewinn, denn mit neuen Idealen und neuem Personal hat der ehemalige Trainer des FC Tirol und der Wiener Austria, Joachim Löw, den Deutschen den Rumpelfußball ausgetrieben und eine moderne Spielweise beigebracht. Und dabei soll es nicht bleiben. Die Einschätzung von Löw hört sich jedenfalls für die Konkurrenz bedrohlich an: "Uns wird dieser Titel einen Schub geben. Und wir haben noch Spieler, die größtenteils sehr jung sind".

Fünf Vorzugsschüler in Löws Weltmeister-Elf

BRAZIL SOCCER FIFA WORLD CUP 2014

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Germany's Thomas Mueller holds up the trophy after

Argentina's Sergio Aguero and Germany's Jerome Boa…

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Argentina's Ezequiel Lavezzi, left, is challenged …

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Germany's Per Mertesacker celebrates with the trop…

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Germany's Goetze shoots to score a goal past Argen

Bastian Schweinsteiger

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Germany's Kramer and Argentina's Mascherano fight

BRAZIL SOCCER FIFA WORLD CUP 2014

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Germany's Lukas Podolski holds the World Cup troph…

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Germany's Miroslav Klose and teammate Erik Durm ce

Ron-Robert Zieler

Germany's goalkeeper Manuel Neuer, left, and Kevin…

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Superlative

Bedrohlich war die Stimmung in Brasilien im Vorfeld der WM. 8,5 Milliarden Euro investierte das Gastgeberland in die Ausrichtung des WM-Turniers, was dem Volk gar nicht schmeckte. Trotz der Unruhen im Vorfeld und den lange nicht fertigen Stadien wird das Turnier in positiver Erinnerung bleiben - wegen vieler Tore und spannender Spiele. Insgesamt 171 Tore fielen. So viele wie zuletzt bei der WM 1998. Das ergibt einen Schnitt von 2,67 pro Spiel.

54.592 Zuschauer verfolgten die Spiele im Schnitt in den Stadien. Das ist der zweithöchste Wert der Geschichte nach der WM 1994 in den USA (68.991 Fans). Damals wurden aber nur 52 Spiele ausgetragen, zudem waren die Stadien viel größer.

35,6 Millionen Kurznachrichten wurden bei Twitter während des denkwürdigen Halbfinales zwischen Brasilien und Deutschland versandt. 34,65 Millionen TV-Zuschauer hatte ARD beim Finale. In Österreich sahen 2,37 Millionen das Spiel in ORF und ARD.

Die besten WM-Zitate

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Luiz Felipe Scolari

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England's Rooney reacts next to his teammate Jones

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Germany's national soccer player Thomas Mueller ge

Brazil's Fred and Ramires attend a training sessio

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NETHERLANDS-DUTCH SOCCER COACH

Germany's goalkeeper Neuer celebrates after the te

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Argentina's Lionel Messi fights for the ball with

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Eurogroup Chairman Juncker laughs with European Ec

Brazil's coach Luiz Felipe Scolari gives instructi

Mit viel Biss

In Erinnerung werden uns neben dem 1:7-Debakel Brasiliens im Semifinale, dem bösen Foul des Kolumbianers Juan Zuniga an Superstar Neymar, für den damit die WM vorbei war, die Auftritte des James Rodríguez bleiben. Nach dem Viertelfinal-Aus weinte der 23-Jährige zwar bitterlich, aber seine sechs Volltreffer im Laufe des Turniers sowie der nach der WM zustande gekommene Transfer zu Real Madrid dürften Trost genug sein.

Einen großen Minuspunkt sammelte Luis Suárez. Stets hungrig nach Erfolg, holte sich der bissigste Stürmer der Welt mit seinen Vorderzähnen ein Schulterscherzerl von Italiens Chiellini. Der FIFA schmeckte das gar nicht, Suárez bekam eine viermonatige Strafe aufgebrummt. Das hinderte Barcelona nicht daran, ihn vom FC Liverpool zu verpflichten.

Die denkwürdigsten Szenen der WM

Das Nationalteam löste Begeisterung aus

Österreichs Nationalteam ist den Österreichern wieder ans Herz gewachsen. Und wie: ausverkaufte Häuser gegen Schweden, Russland und Brasilien und über 40.000 Fans gegen Montenegro. Begeisterung mit magnetischer Wirkung.

Erst im achten und letzten Spiel des Jahres 2014 gab es die erste Niederlage. Eine knappe, verursacht durch ein irreguläres brasilianisches Tor. Und man glaubt es Marcel Koller sogar, obwohl er so viel Emotion mitschwingen lässt wie die Bahnhofsdurchsage einer Fahrplanänderung: "Die Statistik schaut positiv aus und macht viel Mut." Tatsache ist, dass sich Österreichs Teamspieler gut verkauft haben. In einer großen internationalen Auslage, zumindest in Ausschnitten war das Spiel gegen Brasilien in 160 Ländern der Welt zu sehen. Bis zu 1,229 Millionen hatten am Samstag davor das Russland-Spiel im ORF gesehen, bis zu 1,254 waren es bei der Brasilien-Partie.

Ansturm

224.500 Zuschauer sind 2014 zu den sechs Heimspielen gekommen, das macht einen Schnitt von 37.416 – der höchste Wert seit 1968. Damals gab es allerdings nur drei Heimspiele, eines davon gegen die BRD (70.000).

In der FIFA-Weltrangliste fand seit Kollers Amtsantritt im November 2011 eine Steigerung von Rang 72 auf 23 statt. 1999, also fast in der fußballerischen Steinzeit, lag man auf Platz 17. 1998 war Österreich bei der WM, es war die letzte Qualifikation für ein Großereignis. Ludwig erinnert sich: "Nur damals war die Euphorie ähnlich."

Unter Koller hatte man das Ticket für die WM 2014 nicht lösen können. Die nächsten neun Länderspiele verloren die Österreicher aber nicht (Brasilien war das zehnte), weshalb man in Gruppe G die Tabelle anführt. Österreichs Team hat 2015 aber noch die "Chance", auf Rang vier zurückzufallen.

Dominic Thiem stürmte Richtung Weltspitze

Am 30. Dezember 2013 wurde Dominic Thiem in der Tennis-Weltrangliste auf Rang 139 gereiht. Fast ein Jahr später, nach seiner ersten vollen Saison auf der Tour, liegt der Niederösterreicher exakt 100 Plätze weiter vorne.

„Langsam realisiere ich wirklich, was für ein extrem geiles Jahr das war. Das fühlt sich fast an wie ein Traum“, berichtete der 21-Jährige.

„Der tollste Moment war die Stimmung in Kitzbühel im Stadion nach dem Matchball im Semifinale gegen Juan Monaco. So was vergisst man sein ganzes Leben nicht. Der schönste Sieg war gegen Stan Wawrinka in Madrid. Da hab' ich zum ersten Mal gesehen, dass auch die Besten nur Tennis spielen.“

Die fünf größten Außenseitersiege 2014 (mit Thiem)

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