Style
12.12.2017

Wieso es von Meghans Ring keine Kopie geben wird

Die geschichtsträchtige Three-Stone-Fassung will Prinz Harrys Juwelier nicht nochmals anfertigen.

Eine prominente Verlobung, wie jene von Prinz Harry und Meghan Markle, hat vielerlei Effekte. Zum einen erhöht sich der Beliebtheitsgrad der ohnehin schon äußerst populären britischen Royals. Dann wären da die Modemarken, die die Schauspielerin in den ersten Tagen nach der Bekanntgabe trug, welche

dem Ansturm auf ihre Onlineshops kaum standhalten konnten

.

"Juweliere sind wie Ärzte"

Besonderes Interesse galt auch dem Verlobungsring: Das Schmuckstück mit einer Three-Stone-Fassung - eine der ersten überhaupt - dürfte auch andere Heiratswillige inspirieren, wie

Juwelier Christoph Köchert in einem Gespräch mit dem KURIER verriet

. Diesen Effekt habe er bereits beim Ring von Kate Middleton bemerkt. Ob der sogennante Meghan-Effekt hierzulande spürbar sein wird, wird sich erst zeigen. In Großbritannien ist er bereits Realität.

Der Juwelier, bei dem Prinz Harry seinen Ring anfertigen ließ, wird seit dem ersten Fotoshooting, bei dem das Schmuckstück der Öffentlichkeit präsentiert wurde, mit Anfragen überschüttet. Als "ziemlichen Schock" bezeichnete Stephen Connelly, Geschäftsführer bei Cleave and Company, das plötzliche Interesse an seinem Unternehmen im Interview mit The Associated Press. "Wir werden jedoch keine Kopien davon anfertigen. Wenn Sie einen Ring möchten, werden wir für Sie einen anderen designen", so Connelly.

Im Gespräch verriet der Schmuck-Experte auch, dass nicht nur Kunden, sondern auch Medien großes Interesse am Entwurf von Cleave and Company gezeigt hätten. Die Arbeit am von Prinz Harry in Auftrag gegebenen Verlobungsring sei das "größte und am schwersten zu bewahrende Geheimnis" seines Lebens gewesen. Über den Preis werde Stephen Connelly Stillschweigen bewahren: "Juweliere sind wie Ärzte. Wir reden nie über unsere Patienten!"