Style 09.11.2017

Was viele bei der Gesichtsreinigung falsch machen

Stock-Fotografie-ID: 20630470 Stock-Fotografie-ID: 175438355 Eine Frau allein, Nur Frauen, Spiegel, Auge, Schönheit, Weiblic… © Bild: Getty Images/laflor/iStockphoto

Wie die Haut auf zu heißes Wasser reagiert - und wieso Double Cleansing ihr so gut tut.

Wer Probleme mit seiner Haut hat, sollte seine Gesichtsreinigung überdenken. Denn wie gut diese durchgeführt wird, ist für die Vorbeugung von Pickeln und Mitessern ausschlaggebend. Mit etwas Wasser und einem beliebigen Abschminkprodukt ist es jedoch noch nicht getan. Wer diese Fehler vermeidet, wird schon bald einen optischen Unterschied bemerken.

1. Zu kurzes Einmassieren

Dass die Reinigung nie ausgelassen wird, ist die Grundbedingung für schöne Haut. Doch selbst das beste Produkt kann nicht seine volle Wirkung entfalten, wenn es lediglich für wenige Sekunden auf der Haut gewesen ist. Ob Schaum oder Gel - wichtig ist das gründliche Einmassieren des Produkts in die Haut (bis zu einer halben Minute), damit es Make-up und Umweltverschmutzungen von der Oberfläche lösen kann.

2. Wenig Gründlichkeit

Besonders für jene, die viel Make-up tragen, sollte das sogenannte Double Cleansing zur täglichen Routine gehören. Hierbei wird das Gesicht zuerst mit einem Produkt von Foundation und Co. befreit, um anschließend mit einem anderen, leichteren Produkt auf Wasserbasis nochmals porentief zu reinigen. Wichtig: Zum Schluss dürfen auf einem Wattepad keine Make-up-Rückstände zu sehen sein.

3. Falsches Produkt

Fühlt sich die Haut nach der Reinigung immer trocken an oder weist Rötungen auf, muss das Produkt ausgetauscht werden. Sensible Hauttypen sollten auf eine feuchtigkeitsspendende und sanfte Version zurückgreifen. Wer unter öligen Stellen oder Akne leidet, kann diese mit Schaum und salicylsäurehaltigen Produkten unter Kontrolle halten. Jene mit trockener Haut verschlimmern diese mit schäumenden Produkten nur zusätzlich - und sollten lieber cremige Alternativen wählen.

4. Zu heißes Wasser

Nicht nur das Produkt und dessen Auftragetechnik spielt eine große Rolle, sondern auch die Temperatur des Wassers. Ist es zu heiß, wird die natürliche Schutzschicht der Haut angegriffen. Dadurch wird diese anfälliger für trockene Stellen und erweiterte Blutgefäße.

5. Das Handtuch zu selten wechseln

Handtücher, die für das Gesicht verwendet werden, sollten häufiger als jene für den Körper gewechselt werden. So können sich Make-up-Reste und Bakterien nicht in der Baumwolle festsetzen und beim Abtrocknen wieder auf die gerade erst gesäuberte Haut übertragen werden. Idealerweise werden unterschiedliche Handtücher für Hände und Gesicht verwendet.

( kurier.at , mz ) Erstellt am 09.11.2017