T-Shirts: Woher die kleinen Löcher kommen

Billige Stoffe neigen zu Schäden
Sie tauchen scheinbar aus dem Nichts auf und werden häufig einer Mottenplage zugeschrieben. Doch die Löcher haben meist eine andere Ursache.

Nicht nur alte Oberteile sind betroffen: Selbst bei fast neuen T-Shirts tauchen des Öfteren kleine Löcher auf - meistens im Bauchbereich. Meist fällt der erste Verdacht auf Motten, die sich - so das Vorurteil - durch alles Tragbare fressen, was ihnen in den Weg kommt. Dass Motten wahre Feinschmecker sind, wissen nur die wenigsten. Vor allem Wolle und Seide stehen auf ihrem Speiseplan, Baumwoll-T-Shirts locken sie nicht wirklich an.

Reibende Reißverschlüsse und billige Produktion

Dann wäre da noch die Theorie mit der Waschmaschine. Wer seine Oberteile gemeinsam mit Sachen, die Reißverschlüsse haben, wäscht, kommt der Problemlösung schon näher. Diese sollten in jedem Fall geschlossen werden und besonders feine Materialien mit einem Waschbeutel geschützt werden.

Viel wahrscheinlicher ist, dass jene Löcher, die im Bereich des Hosenknopfs und Reißverschlusses auftreten, durch Reibung entstehen. Durch die Metallteile wird der Stoff an dieser Stelle nach und nach dünner, bis er reißt. Laut Experten liegt das Problem jedoch in vielen Fällen am Produkt selbst.

Wer billig kauft, kauft zweimal - dieses Sprichwort lässt sich scheinbar auch auf den Baumwollstoff, der bei vielen T-Shirts verwendet wird, ummünzen. In vielen Fällen wird nur kurzstapelige Baumwolle verwendet, die nach jedem Tragen anfälliger auf Schäden wird. Im Vergleich dazu ist langstapelige Baumwolle weitaus widerstandfähiger - jedoch auch teurer.

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