Style
23.03.2017

So schwierig ist die Bikini-Suche für kurvige Frauen

Video-Bloggerin Aliss Bonython postete ehrliche Fotos von ihrer Bademoden-Suche.

Die Bikini-Saison naht und damit ein eher unbeliebter Shopping-Anlass. Denn die Suche nach dem passenden Modell kann schnell in Frust und Enttäuschung enden: Die Garderoben-Beleuchtung bringt auch die kleinste Delle zum Vorschein und zahlreiche Schnitte wirken unvorteilhaft. Noch schwieriger wird es, wenn man eine kurvige Figur hat, wie beispielsweise Aliss Bonython. Auf ihrem Instagram-Account postete die Video-Bloggerin erfrischend ehrliche Fotos ihrer Bademoden-Suche.

"Ich hatte immer zu viel Oberweite, Po und Hüfte"

"Die Realität des Bikinis-Kaufs als Plus-Size-Frau", schrieb Bonython unter die veröffentlichten Aufnahmen. Darauf zu sehen: Oberteile, die viel zu klein sind und keinen Halt geben. Und Unterteile, die nicht gerade vorteilhaft aussehen.

"Früher habe ich jeden Mut verloren, als ich mit meinen Freundinnen Bademode einkaufen ging, weil sie kein Problem hatten, welche zu finden. Ich hatte immer zu viel Oberweite, Po und Hüfte, um gerade geschnittene Bikinis zu tragen." Anstatt sich und ihren Körper dafür zu bestrafen, weil sie nicht diesem Ideal entspricht, trägt sie heute Marken, die auch für kurvige Frauen passende Modelle entwerfen.

Model zeigt ehrliche Bikini-Nahaufnahme von Cellulite

Ihrer Meinung nach gibt es nicht genügend Bademoden-Marken, bei denen Frauen jenseits Größe 34 einkaufen können. "Die schwierigste Teil beim Bikini-Shopping ist für mich die Tatsache, dass ich Größe 44 benötige. Bademode zu finden ist ein Kampf für mich, ganz egal wo ich einkaufe, weil es eine eher seltene BH-Größe ist", so die Bloggerin. Marken, die für die wichtige Plus-Size-Zielgruppe nichts Passendes produzieren, würden sich laut Bonython außerdem lukrative Umsätze entgehen lassen.