In Oberösterreich ist ein innovativer Kamm entstanden.

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Neues Produkt
01/22/2017

Clevere Idee: Haare färben ohne Brennen und Jucken

Ein Oberösterreicher hat einen Kamm entwickelt, der die Kopfhaut beim Färbeprozess schützen soll.

von Maria Zelenko

Ob graue Haare oder einfach Lust auf einen anderen Look – für viele Frauen gehört das Haarefärben zur Beauty-Routine dazu. Klassische Strähnchen, Balayage oder gleich der ganze Kopf werden dann mit Wasserstoffperoxid und Co. verändert. Wer sich für Letzteres entscheidet, hat jedoch meist einen unschönen Nebeneffekt: Bereits kurze Zeit, nachdem die Farbe aufgetragen wurde, brennt und juckt die Kopfhaut.

Kopfhaut wird durch Kamm geschützt

Friseurmeister Ronald Gruber nahm sich dem Problem an und wollte eine gesunde Alternative für die gängige Färbepraxis entwickeln. Fünf Jahre tüftelte der Steyrer an einem speziellen Kamm namens Opilomed. Dieser hat einen integrierten Hebe- und Senkmechanismus und ist im geschlossenen Zustand dicht. Vor dem Färben in die Haare eingeschoben, soll er vermeiden, dass die Kopfhaut mit dem Färbemittel in Kontakt kommt.

Einen Qualitätsverlust im Vergleich zum klassischen Vorgang soll es laut dem Oberösterreicher jedoch nicht geben: "Die speziellen Zähne der Opilierkämme sorgen durch ihre Form auf der Oberseite für eine Trichterwirkung, die bis 0,5 mm an die Kopfhaut reicht", so Gruber.

Einziges Manko für den Kunden: Ungefähr zehn Prozent mehr Zeitaufwand sollte man bei der Anwendung von Opilomed einrechnen.

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