Style 13.03.2018

Mit diesen Fotos warnt eine Frau vor dem Bräunen

© Bild: Facebook/Mallory Lubbock

Gebräunte Haut gilt nach wie vor als Schönheitsideal. Dennoch liegt Mallory Lubbock künftig nur noch unter einem Sonnenschirm.

Es sind Fotos wie nach einem Unfall. Die US-Amerikanerin Mallory Lubbock postete vergangene Woche Fotos auf ihrem Facebook-Account, die die Mutter mit einem dicken Verband am Mund zeigen. Weitere Fotos zeigen, was sich unter diesem verbirgt: eine lange Narbe, die von ihrer Lippe bis zum Nasenflügel führt. Der 26-Jährigen ist gerade ein Melanom entfernt worden. Sie werde in den kommenden Tagen ihren kompletten Körper kontrollieren lassen müssen und auch in Zukunft unter genauer ärztlicher Beobachtung stehen.

Das ist es nicht wert

"Zum Teufel mit der 16 Jahre alten Mallory, die sich jeden einzelnen Tag über zwei Jahre hinweg bräunen ließ", schrieb Lubbock auf Facebook. "Ich werde alles unternehmen, um meine Tochter davon abzuhalten, sich in ein Solarium zu legen, solange sie unter meinem Dach wohnt." Sie hoffe, dass alleine der Anblick der eigenen Mutter dafür sorgt, dass gar nicht erst der Wunsch nach Bräune entsteht.

"Holt eure Töchter raus aus dem Solarium. Holt eure 16 Jahre alte Schwester da raus. Und ihr selbst solltet auch verschwinden. Das ist es nicht wert!", warnt Mallory Lubbock nun. "Ich bin jetzt die Mutter am Strand, die mit Lichtschutzfaktor 100 unter einem Schirm sitzt. Ich hätte niemals gedacht, dass mir das passiert."

In Österreich erkranken von Jahr zu Jahr immer mehr Menschen an Hautkrebs. 2015 gab es 1779 Neuerkrankungen, im Jahr 2000 waren 1092 Personen betroffen.

( kurier.at , mz ) Erstellt am 13.03.2018