Wieso dieser Schmuck weltweit einzigartig ist

marie boltenstern
Foto: Stefan Joham

Hinter Marie Boltensterns Kreationen steckt eine außergewöhnliche Produktion.

Vielleicht war es Marie Boltensterns große Affinität zu Mathematik und Geometrie, die sie auf die Idee brachte, Schmuck auf eine komplett neue Art und Weise zu produzieren. Nach ihrem Architekturstudium in Wien und Berufserfahrungen im Ingenieurwesen beschloss die Wienerin Ketten und Ringe im 3D-Drucker herzustellen. Möglich gemacht hat das der weltweit erste direkte Edelmetall-3D-Drucker in Großbritannien.

Schmuck aus dem 3D-Drucker

Schicht für Schicht wird jedes einzelne Stück mit Pulver aus Edelmetallen wie Silber oder 18-karätigem Gold zusammengeschmolzen. Doch warum so eine aufwendige und kostspielige Herstellungsweise, wenn man den Schmuck auch einfach per Hand herstellen könnte? "Der Drucker schafft es Formen herzustellen, die mit der Hand gar nicht beziehungsweise nur mit enorm hohem Aufwand realisierbar wären", sagt Boltenstern.

marie boltenstern Foto: Stefan Joham Bei ihren Entwürfen lässt sich die 27-Jährige gerne von der Natur inspirieren. So sind zum Beispiel ein Ring und ein Armband natürlichen Schuppenstrukturen nachempfunden.

Die besondere Herstellung hat ihren Preis: Zierliche Ketten kosten ab 450 Euro, bei einem auffälligeren Stück können es bis zu 8.500 Euro werden. Eines dürfte der Trägerin von Boltensterns Entwürfen jedoch sicher sein: für Gesprächsstoff sorgen diese immer.

marie boltenstern Foto: Stefan Joham

(Kurier/mz) Erstellt am
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