© Instagram/down2xjabelle

Erfolgsgeschichte
02/02/2017

Die Designerin mit Down-Syndrom

Modeschulen lehnten die 19-Jährige ab. Dennoch ließ sich Isabella Springmuhl nicht von ihrem großen Traum abhalten.

Während die einen aufgeben, hat die Ablehnung anderer Isabella Springmuhl nur noch stärker gemacht. Sonst wäre die 19-Jährige wohl kaum zu einer der erfolgreichsten Designerinnen Guatemalas geworden. Bereits als kleines Kind habe die junge Frau mit Down-Syndrom ihre Liebe zur Mode entdeckt, wie sie im Interview mit Metro erzählte. "Meine Großmutter hatte eine Atelier, das Mode aus guatemalischen Stoffen herstellte, deshalb denke ich, dass ich Modedesign im Blut habe", so Springmuhl.

"Ich möchte, dass die Menschen meine Designs kennen"

Sich mit ihrer Erkrankung Respekt und Anerkennung in der Modebranche zu erkämpfen, war nicht leicht. Zwei Modeschulen lehnten die ambitionierte Designerin ab. "Sie sagten, ich würde es nicht schaffen", erinnert sich die 19-Jährige im Interview mit BBC. Ihre Mutter erzählte dem TV-Sender, wie wütend sie über die Entscheidung der Institutionen gewesen sei. Isabella Springmuhl entschied sich dann zum Besuch einer Nähschule, die den Grundstein für ihre weitere Laufbahn legte.

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Mittlerweile hat sie ihr eigenes Label Down to Xjabelle lanciert. "Down, weil ich das Down-Syndrom habe, und Xjabelle war der Name des Ateliers meiner Großmutter", sagte sie gegenüber Metro. Anfang des Jahres war sie die erste Designerin mit der Chromosomenstörung, die ihre Kollektion auf der London Fashion Week präsentierte. Für diese verwendet sie hauptsächlich farbenfrohe Stoffe aus Guatemala, die sie zu Bolero-Jacken, Ponchos und Handtaschen verarbeitet.

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Auf ihrer Website schreibt sie über ihre Kollektion: "Ich wünsche mir, dass jedes Kleidungsstück, an dem ich mit so viel Liebe arbeite, das Herz anderer junger Leute mit speziellen Bedürfnissen erwärmt." Ihr Ziel hat die Designerin bereits klar vor Augen: "Ich möchte, dass die Menschen meine Designs kennen und dass Menschen mit Down-Syndrom das tun können, was sie sich vornehmen", sagte sie im Interview mit BBC.

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