Style
09.08.2017

"Game of Thrones": Mäntel sind Ikea-Teppiche

Das knappe Budget für Kostüme machte die für die Outfits zuständige Mitarbeiterin erfinderisch.

"Game of Thrones" gehört zu den teuersten Serien der Welt - doch bei den Mänteln setzt man lieber auf kostengünstige Varianten. Wie Kostümdesignerin Michele Clapton bei einer Veranstaltung im Getty Museum verriet, wurden die warmen Outfits von Jon Snow und Co. nicht aus teurem Echtpelz angefertigt - sondern aus IKEA-Teppichen zusammengeflickt.

"Der Winter naht"

"Wir verwenden alles, was wir kriegen können", so Clapton. Um den flauschigen Bettvorlegern einen Used Look zu verpassen, wurden sie zerschnitten, gefärbt und mit Wachs behandelt. Das Ziel: "Ich will, dass die Zuschauer die Kostüme nahezu riechen können."

Satte zehn Millionen Dollar soll jede Folge der vergangenen Staffel gekostet haben, doch das für die Kostüme veranschlagte Budget scheint der Modexpertin nicht zu genügen. Es sei zwar ok, würde aber nie wirklich ausreichen. Dass ausgrechnet die Schaffell-Teppiche von IKEA (Kostenpunkt: je 39,99 Euro) herhalten müssen, kommt beim schwedischen Modehaus gut an. Dieses postete auf seiner Facebook-Seite unter dem Motto "Der Winter naht" ein Foto von Mitarbeitern mit den Teppichen auf ihren Schultern.