Style
21.08.2017

Frau verklagt Airline wegen ruiniertem Brautkleid

Nachdem ihr weißes Kleid nach einem Flug ein Fall für die Mülltonne war, will eine Passagierin nun rund 2,8 Millionen Euro Schadensersatz.

Die Vorbereitungen auf eine Hochzeit können sehr stressig sein. Wie anstrengend diese sein können, wenn auch noch etwas schief geht, musste eine Passigierin bei American Airlines erfahren. Yewande Oteh war gemeinsam mit ihrer Familie auf dem Weg nach Jamaica, wo sie heiraten wollte. Zuvor hatte ihr ein Mitarbeiter am Ticketschalter versichert, dass sie ihr Brautkleid in einem extra Schrank an Bord aufhängen könne.

Sachschaden und emotionaler Stress

Nachdem sie jedoch das Flugzeug betrat, wurde sie von einer Mitarbeiterin schroff darauf aufmerksam gemacht, dass der Kleiderschrank nicht für Passagiere gedacht sei. Nach eine hitzigen Diskussion verstaute Oteh ihr Hochzeitsoutfit in die Gepäckablage über den Sitzen. Später beobachtete sie dieselbe Flugbegleiterin, wie diese auch etwas anderes dort hineinlegte.

Die angehende Braut wollte nicht nochmals mit der American Airlines-Mitarbeiterin streiten und als deren Kollegen später die Gepäckablage öffneten, war das weiße Kleid mit Rotwein durchtränkt. Zwei Jahre nach dem Vorfall verklagt Yewande Oteh die amerikanische Fluglinie wegen dem entstandenen Schaden auf 3,4 Millionen US-Dollar (ca. 2,8 Millionen Euro). Die hohe Summer soll auch den emotionalen Stress kompensieren, dem sie nach dem Vorfall ausgesetzt war. Die betroffene Flugbegleiterin hat sich bereits zur Anklage geäußerst: "So ist es überhaupt nicht abgelaufen."