Style
09.11.2016

Was Frauen mit langen Haaren nachts tun müssen

Lange Mähnen sollten während den Nachtstunden geschont werden, um Spliss zu vermeiden.

Hochgesteckt, zusammengebunden oder doch offen? Wie man seine Haare nachts trägt, entscheidet maßgeblich darüber, ob diese gesund bleiben. "Man muss verhindern, dass die Haare am Polster reiben", sagt Friseurin Carola Staudinger im Gespräch mit dem KURIER. Besonders schlecht sei dauerhaftes Schlafen mit offenen Haaren. Dieses führe nicht nur zu unschönen Knoten am nächsten Morgen, sondern langfristig zu Spliss und Trockenheit.

Besonders schonend: Flechten

Besser sei es, die Haare zu einem lockeren Zopf zu flechten und mit einem guten Haargummi zusammen zu binden. Dieses sollte keine Metallverbindung besitzen, welche zu Haarbruch führen kann. Eine weitere Option: "Die Haare in zwei Hälften unterteilen, jede Seite kordeln und dann mit einem

Invisibobble
zusammen nehmen", rät Staudinger.

Wer am nächsten Morgen vorhat, seine Haare zu waschen, kann diese bereits am Vorabend mit einer Extraportion Pflege versorgen. Die Haarexpertin schwört auf

Olaplex Nr. 3
, welches nährt und stärkt. "Die Längen etwas anfeuchten und anschließend das Produkt auftragen."

Auch

Kokosöl
versorge das Haar während dem Schlaf mit Feuchtigkeit, genauso wie Arganöl. Letzteres mischt Staudinger einfach in Form von ein paar Tropfen in die Haarmaske und lässt sie während Schlafen einwirken.

Eines sollte man sowohl mit langer als auch kurzer Mähne keinesfalls tun: "Ich rate jeder davon ab, mit komplett nassen Haaren schlafen zu gehen. Während dem Trocknungsprozess springt die Schuppenschicht auf und die Reibung am Polster verstärkt sich." So würde die Bildung von kaputten Längen gefördert werden.