Williams und Kates Kinder: So viel Geld bringen sie jetzt schon ein

Williams und Kates Kinder: So viel Geld bringen sie jetzt schon ein
Über Familienzuwachs freut sich nicht nur die Royal Family jedes Mal auf's neue - neue Familienmitglieder kurbeln auch die britische Wirtschaft an.

Das britische Königshaus durfte sich im vergangenen Jahr mehrfach über royalen Nachwuchs Freuen: Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie wurden beide zum ersten Mal Mama. Queen-Enkelin Zarah Tindall brachte ihr mittlerweile drittes Kind, Sohn Lucas zur Welt. In ihrer neuen Wahlheimat Kalifornien hatten auch Herzogin Meghan und Prinz Harry Grund zur Freude: Sie wurden im Juni mit der Geburt ihrer Tochter Lilibet des vergangenen Jahres zum zweiten Mal Eltern. Doch nicht nur innerhalb der Royal Family dürfte die Freude über den Familienzuwachs groß sein - auch die britische Wirtschaft profitiert vom royalen Nachwuchs.

Wie Royal-Babys die britische Wirtschaft bereichern

Mitglieder der königlichen Familie bringen dem Vereinigten Königreich durch den Tourismus viel Geld ein, aber auch die jüngste Generation erwirtschaftet beachtlich Geld. Obwohl der Königsfamilie seit langem vorgeworfen wird, Steuergelder für ihren Lebenswandel zu verwenden, bedeutet die "Firma" auch eine beachtliche Einnahmequelle für die Briten. 

Nicht nur royale Hochzeiten, wie jene von Prinz William mit Kate Middleton im Jahr 2011 oder die Sussex-Hochzeit im Jahr 2018, ziehen große Scharen an Royal Fans und Touristen an und gelten als umsatzeinbringend, auch die Geburt königlicher Babys kurbelt die Wirtschaft an. 

So hatte die Geburt von Williams und Kates ältestem Sohn Prinz George 2013 eine rekordverdächtigen Zahl von Touristen nach London gelockt. Mehr als 29 Millionen Besucher aus Übersee und Großbritannien hatten sich damals aufgemacht, um die Baby-News zu feiern.

Im Geburtsjahr von Georges Schwester Prinzessin Charlotte wurde dieser Rekord mit geschätzt 32 Millionen Touristen zwei Jahre später sogar noch gebrochen. Insgesamt soll laut Telegraph die königliche Familie für einen Großteil der über 5,2 Milliarden Euro an an Touristeneinnahmen verantwortlich ist, die Großbritannien jährlich verzeichnet. 

"Obwohl es unmöglich ist, die Auswirkungen der Geburt eines neuen königlichen Babys auf die Zahl der Touristen zu quantifizieren, die London besuchen, ist es klar, dass Londons [...] königliche Verbindungen und Attraktionen die wichtigsten Triebkräfte sind, die Menschen aus Großbritannien und dem Ausland in die Hauptstadt locken", sagt Gordon Innes, CEO von London & Partners, gegenüber dem Evening Standard. So hatte Williams und Kates Hochzeit hatte schätzungsweise 300 Millionen Pfund (rund 359 Mio. Euro) durch Touristen eingebracht. 

Britische Bekleidungsmarken und Spielzeugfirmen profitieren außerdem davon, wenn sich königliche Babys in süßen Outfits oder mit bestimmten Spielsachen zeigen und Royal-Fans damit zu Nachahmungs-Käufen inspirieren. Schätzungen zufolge werden alleine Prinz George und Prinzessin Charlotte ihres Lebens 3,2 Milliarden US-Dollar bzw. 4,3 Milliarden US-Dollar einbringen.

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