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01.09.2017

Willi Herren gekränkt über Darstellung in "Big Brother"

Er wurde nicht immer im besten Licht gezeigt, wie sich der Schlagerstar nun beschwert.

Willi Herren will sich offenbar abermals erklären und zeigt sich wenig erfreut über die Zusammenschnitte der "Big Brother"-Macher.

Der 42-Jährige kam während seiner Teilnahme an der Reality-TV-Show beim Publikum nicht immer gut an und verspielte Sympathiepunkte. Der einstige Publikumsliebling fühlt sich missverstanden und sieht sich als Opfer der Show.

"Du kommst raus und bekommst einen Faustschlag in die Fresse. Meine Managerin Jana begrüßte mich mit den Worten ,Arschloch!' Es war mir klar, dass bei ,Promi Big Brother' vieles aus dem Kontext gezogen wird. Aber dass ich so negativ dargestellt werde, damit hätte ich nicht gerechnet. Dass ich zur Hassfigur werde."

Nominierung wegen Schulden

Die Entscheidung, seine Nominierungskarte kurz vor dem Finale an seine Mitstreiterin Milo Moiré weiterzugeben, anstatt sie selbst zu behalten, ließ ihn in der Zuschauergunst noch weiter sinken. Die Seher warfen ihm daraufhin Charakterschwäche und fehlenden Teamgeist vor.

"Ich hab noch knapp 69.000 Euro Schulden, mit dem Sieg wäre ich mit einem Mal schuldenfrei gewesen. Ich habe mich selber unter Druck gesetzt, unbedingt ins Finale zu kommen. Ich wollte ja die 100.000 Euro gewinnen. Als ich Milo die Karte gegeben habe, habe ich nur ans Finale gedacht. Es geht um sehr viel Geld. Ich hatte nicht die Eier, die Nominierung zu akzeptieren, wollte das Format nicht verlassen, deshalb habe ich mich für das schwächste Glied der Gruppe entschieden, das war Milo. Mit ihr hatte ich auch am wenigsten Kontakt", erklärt der Ballermann-Sänger seine Entscheidung.

Herren wurde schließlich immerhin Dritter der Show, Milo kam auf Platz zwei und Jens Hilbert hat die "Big Brother"-Staffel gewonnen.