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09/01/2020

Indirekte Stellungnahme durch Freundin: Ist das Meghans Meinung zu Prinz Andrew?

Nur einen Tag, nachdem Moderatorin Jameela Jamil Prinz Andrew als "Pädophilen" bezeichnet hatte, soll sie Meghan und Harry in Santa Barbara besucht haben.

Ihrer ehemals besten Freundin Jessica Mulroney soll Meghan Markle, die Herzogin von Sussex, ja die Freundschaft gekündigt haben, nachdem gegen die Stylistin Rassismusvorwürfe laut geworden waren. Nun scheint die 39-Jährige in der britischen Moderatorin Jameela Jamil (34) eine neue Vertraute gefunden haben. Doch die Verbindung zwischen den beiden Frauen dürfte den britischen Royals nicht gerade ins Konzept passen.

Jameela Jamil bezeichnete Prinz Andrew als "Pädophilen"

Meghan hatte sich 2019 mit Jamil angefreundet, als sie für die damalige Septemberausgabe der britischen Vogue als Gastredakteurin fungierte. Mittlerweile sollen Meghan und Harry mit Jamil und ihrem Freund, Musiker James Blake (31), regelmäßig Umgang pflegen. Laut britischer Sun sollen die beiden nun sogar einer Einladung des Herzogpaares von Sussex gefolgt sein und den beiden einen Besuch auf ihrem neuen Anwesen in Santa Barbara abgestattet haben.

"Jameela und James kamen aus Los Angeles und verbrachten Zeit mit Harry und Meghan", zitiert das britische Blatt einen Insider. Die beiden Freunde von Meghan und Harry wurden bei einem Strandspaziergang in der Nähe der Sussex-Villa von Paparazzi geknipst. "Doch Meghan und Harry haben sich nicht herausgewagt", heißt es.

Das Kontroverse an Jamils Besuch: Die Einladung soll nur einen Tag nachdem die Moderatorin Prinz Andrew auf Twitter offiziell als "Pädophilen" bezeichnet hatte, erfolgt sein.

In einem Posting auf Twitter hatte die 34-Jährige Meghan in Bezug auf ihr politisches Engagement den Rücken gestärkt. Zuvor war die ehemalige Schauspielerin Kritik ausgesetzt gewesen, weil sie Frauen dazu aufrief, wählen zu gehen. Auf Twitter wurden Vorwürfe laut, dass Meghan ihren royalen Titel abgeben solle, wenn sie vorhabe, in den USA politisch aktiv zu werden.

Vorwürfe, Meghan würde mit ihrem politischen Engagement das royale Protokoll brechen, will Jameela Jamil nicht gelten lassen.

"Ich denke, sie sind mehr über ihren angeblich [...] pädophilen Andrew beschämt, der mit einem Sexhändler gut befreundet war, und weniger über eine Amerikanerin, die Frauen dabei unterstützt, in ihrem eigenen Land wählen zu gehen und indirekt an die Wichtigkeit der Demokratie erinnert", hatte Jamil über das britische Volk geschrieben.

Sie ist sich sicher: Meghan sei vielmehr Zielscheibe von Kritik im Netz, "weil sie nicht weiß ist" – und weil sie "klug, stark, rebellisch, schön, glücklich und meinungsstark ist."

Über so viel Unterstützung dürfte sich Meghan freuen. Der Queen dürfte der Tweet der Moderatorin jedoch weniger gefallen - vor allem, das Jamils Kommentar über Andrew in Anbetracht ihrer engen Verbindung zu Meghan auch als indirekte Stellungnahme der Herzogin selbst gewertet werden könnte.

Immerhin wird das Image des Königshauses bereits seit einiger Zeit vom Skandal um Prinz Andrew und dessen Verbindung zum inzwischen verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein überschattet. Epstein soll über Jahre hinweg minderjährige Mädchen und junge Frauen sexuell missbraucht und zur Prostitution gezwungen haben. Mit einem der Opfer, der damals 17-jährigen Virginia Giuffre, soll der Prinz drei Mal Sex gehabt haben, wie diese ihm vorwirft. In einem brisanten Interview, das sich jedoch zum PR-Desaster entwickelte, wies der 60-Jährige zwar alle Vorwürfe von sich, musste letzten Endes aber aus der ersten Reihe der königlichen Familie zurücktreten und seine Aufgaben niederlegen.

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