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11/07/2019

Was passieren würde, wenn Prinz Harry aus der Royal Family aussteigt

Meghan und Harry leiden unter der ständigen öffentlichen Beobachtung. Was würde passieren, wenn sie auf ihre Titel verzichten?

Wie kaum ein anderes royales Paar stehen Prinz Harry und Meghan im Rampenlicht. Jeder Schritt des Herzogs und der Herzogin von Sussex wird beobachtet und analysiert. Obwohl die beiden die Schwierigkeiten, die sie vor allem mit der Boulevardpresse haben, öffentlich thematisieren, bleibt die konstante Kritik an ihrem oftmals unkonventionellen Verhalten nicht aus.

Wie berichtet wird, sollen sich die beiden gemeinsam mit Söhnchen Archie Harrison vor Weihnachten deshalb eine sechswöchige Auszeit in den USA nehmen. Darüber, was passieren würde, wenn sie sich irgendwann aber entscheiden würden, nicht nur zeitlich begerenzt, sondern für immer aus dem royalen Trubel auszusteigen, kann nur spekuliert werden. Fest steht: Ein solcher Schritt hätte nicht nur Auswirkungen auf das Leben des Paares, sondern auch auf viele weitere Menschen, mit denen Harry und Meghan beruflich und privat zu tun haben.

Bleiben Harry und Meghan für immer Royals?

In erster Linie müssten die Verpflichtungen, die sie als Repräsentanten des Königshauses angenommen haben, auf andere Familienmitglieder aufgeteilt werden. Harry und Meghan setzen sich speziell für Umweltschutz-Organisationen und Initiativen für Geschlechter-Gerechtigkeit ein. Sollten sie ihren royalen Status abgeben, könnten sie nicht mehr als Schirmherren fungieren, so der Royal Experte Joe Little laut Insider.

Wenn sie sich aus der Öffentlichkeit zurückziehen und ihre Titel aufgäben, würde dies außerdem bedeuten, dass sie sich nicht mehr ans royale Protokoll halten müssen. Was vorrangig bedeutet, dass sie Kooperationen annehmen und (Werbe-)Verträge abschließen dürften. Meghan könnte zudem wieder als Schauspielerin arbeiten. Zugriff auf Steuergelder hätten sie dann aber nicht mehr. Pleite wären die beiden aber vermutlich nicht, da sie weiterhin mit einem Zuschuss vonseiten des Buckingham Palasts rechnen könnten.

Als weitere negative Konsequenz könnte ein zukünftiges Kind der beiden nicht mehr als Mitglied der royalen Famile anerkannt werden, was zur Folge hätte, dass es unter anderem nicht mehr dazu berechtig wäre, an den großen königlichen Feiern teilzunehmen.

Meghan & Harry: Bilder ihrer Liebe

Meghan Markle und Prinz Harry zeigten sich erstmals im September 2017 als Paar.

Damals besuchten sie gemeinsam die "Invictus Games", eine paralympische Sportveranstaltung. 

Bald darauf bestätigte der Palast die Verlobung der beiden, über die in internationalen Medien längst spekuliert wurde.

Ende November 2017 gab das Paar bekannt, ihre Hochzeit werde im Frühjahr 2018 stattfinden.

Im Dezember teilte der Palast auch drei offizielle Verlobungsfotos des Paares, die auch zum Motiv für Briefmarken wurden.

Meghan und Harry drückten dabei ihren eigenen Stil aus.

Am 19. Mai 2018 trauten sich Meghan und Harry.

Das Jawort besiegelten sie mit einem Kuss.

Die Traaungszeremonie fand in Windsor statt.

Am 15. Oktober verkündete der Palast dann: Herzogin Meghan ist schwanger und erwartet im Frühling 2019 ihr Kind.

Noch am selben Tag brachen Meghan und Harry zur Australien-Reise auf.

Als nächstes ging es im Oktober 2018 nach Neuseeland.

Als nächstes ging es im Oktober 2018 nach Neuseeland.

Trotz Schwangerschaft keine Atempause: Im Februar 2019 reisten die beiden dann nach Marokko.

Im Frühjahr 2019 war die Herzogin bereits hochschwanger und verabschiedetet sich in die Babypause.

Die Herzogin unterbrach ihre Pause allerdings, um gemeinsam mit ihrem Mann den Opfern des Neuseeland-Attentats Tribut zu zollen.

Am 6. Mai 2019 gab Prinz Harry freudestrahlend bekannt, seine Frau Meghan habe "etwas verspätet" einen gesunden Buben zur Welt gebracht.

Ein knappes Jahr vor dem ersten Hochzeitsjubiläum durften sich Meghan und Harry über ihren ersten Nachwuchs namens Archie Harrison freuen.

Bereits einen Monat nach der Entbindung wagte sich Meghan wieder aufs royale Parkett: Mit Prinz Harry nahm sie am 8. Juni an der Geburtstagsparade der Queen teil.

Im Juli zeigte sich die Herzogin samt Neugeborenem bei einem Polo-Spiel. Auch Herzogin Kate kam mit George, Charlotte und Louis um die Prinzen William und Harry anzufeuern. Es war bis dato das letzte Mal, das die Cambridges und die Sussexes etwas gemeinsam unternahmen.

Im Herbst 2019 unternahmen die Sussexes eine offizielle Reise nach Südafrika.

Mit von der Partie war natürlich auch Archie, mit dem das Paar Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu einen Besuch abstattete.

Dort gaben sie auch das berühmte Interview, in dem einerseits Meghan zugab, unter ihrem neuen Leben sehr zu leiden und andererseits Harry offenbarte, mit seinem Bruder Prinz William Probleme zu haben. Ein Schachzug, der in der Öffentlichkeit nicht gut aufgefasst wurde. Vor allem, weil im Palast ansonsten gilt: "Nie beschweren, nie erklären". Der emotionale Ausbruch sollte der Anfang vom Ende sein.

Im November absolvierten Meghan und Harry dann noch ein paar letzte Termine, bevor sie sich eine sechswöchige Auszeit von ihren royalen Plfichten verabschiedeten. Auch das Weihnachtsfest verbrachten sie nicht mit der Königsfamilie, sondern blieben in dieser Zeit in Kanada, auf Vancouver Island.

Von dort kehrten sie strahlend zurück, nur um wenige Stunden später die Bombe platzen zu lassen: Ohne sich erneut mit der Queen abzusprechen, kehrten die Sussexes dem Palast den Rücken um "Teilzeit-Royals" ohne finanzielle Unterstützung zu werden.

Diese Rechnung haben sie Sussexes allerdings ohne die Queen gemacht. Diese gab wenige Tage später bekannt, dass das Paar die Titel der "Königlichen Hoheit" abgeben und die Renovierungskosten für ihr Haus zurückzahlen müsse. Sie werden jedweder royaler Aufgaben enthoben und erhalten - wie gewünscht - keine öffentlichen Gelder mehr.

Meghan befindet sich mit Archie mittlerweile wieder in Kanada, während Harry sich noch in London aufhält. Allerdings sollte er bald zu ihr zurückkehren, um ein neues, ruhigeres Leben abseits der blutdurstigen britischen Boulevardpresse anzufangen. Palast adé.