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08.10.2017

Trotz Schulden: Becker pokert in Wien um halbe Million

Becker spielte in Erdberg bei der "Partypoker Grand Prix Tour" mit. Inzwischen gibt es Meldungen um eine Zwangsversteigerung bei dem Tennis-Star.

Stelldichein der Superstars am Freitagnachmittag im "Montesino", Wiens größtem Pokertempel - beim Gasometer in Erdberg:

Neben Top-Profis wie Fedor Holz oder Jan-Peter Jachtmann nahm auch Boris Becker (49) an den Tischen der "Partypoker Grand Prix Tour" Platz. Trotz kolportierter und von ihm dementierter 61 Millionen Euro Schulden – oder gerade deswegen – spielt der Ex-Tennis-Star um 500.000 Euro Siegprämie.

Vertrag mit Poker-Firma

Aber ob er überhaupt privat dort war oder vielmehr einen Job zu machen hatte, für den er Geld bekommt, ist nicht klar. Denn: Becker ist bei dem Poker-Anbieter „ PartyPoker“ als Markenbotschafter unter Vertrag. Dieser bezahlt das Startgeld für Spiele, bei denen er sich sehen lassen muss und ein Honorar gibt's obendrauf.

Versteigerung seiner Pokale?

Zuletzt gab es um Beckers Schulden-Schlagzeilen die Meldung, sogar sein gesamter Besitz unter den Hammer kommen soll. Das berichtet die Zeitschrift Bunte, die seine Schuldenakte mit dem Titel " Boris Franz Becker (in bankruptcy)" exklusiv einsehen konnte. Die Insolvenz-Akte der deutschen Tennislegende soll zeigen, dass Becker mit rund 54 Millionen Pfund (61,21 Millionen Euro) in der Kreide stehe.

Nun sollen die Besitztümer des 49–Jährigen versteigert werden: Das Auktionshaus Wyles Hardy & Co. soll bereits damit beauftragt worden sein, Beckers Besitz zu schätzen. Vier Luxusuhren seien inzwischen in Beschlag genommen worden, deren Wert auf 417.000 Euro geschätzt wurde.

Es wird sogar spekuliert, ob er seine Pokale versteigern muss.