Imagekrise belastet Karriere: Ryan Reynolds' Strategie, Ruf in Hollywood zu retten
Ryan Reynolds
Ryan Reynolds hat Marvel-Fans zwar einen weiteren „Deadpool“-Film in Aussicht gestellt, um seine Karriere soll es in der Vergangenheit aber schon mal besser gestanden sein, glaubt man Brancheninsidern. Obwohl der Hollywoodstar trotz der juristischen Auseinandersetzung seiner Frau Blake Lively mit Justin Baldoni weiterhin große Projekte an Land ziehen konnte, wird gemunkelt, dass derzeit nicht alle Studios an einer Zusammenarbeit mit Reynolds interessiert seien.
Insider: „Einige Studios halten sich weiterhin von Ryan fern“
Der öffentlich breitgetretene Rechtsstreit soll nicht nur an Livelys Image gekratzt haben, sondern auch für ihren Mann nicht ohne Folgen geblieben sein. Laut einem namentlich nicht genannten Studioboss würden einige Unternehmen angesichts der anhaltenden Schlagzeilen zögern, neue Kooperationen mit Reynolds einzugehen.
„Einige Studios halten sich weiterhin von Ryan fern“, behauptet die Hollywood-Quelle gegenüber der Daily Mail. Der Insider fügte hinzu: „Sie halten ihn für einen wirklich netten Kerl und einen großartigen Schauspieler. Die Zusammenarbeit mit ihm ist sehr angenehm. Aber seine Gage ist hoch, und sie wollen sich nicht mit dem negativen Image auseinandersetzen, das er aufgrund der Klage derzeit in der Presse hat.“
Der Studioboss betonte, dass nicht alle Studios Abstand von Reynolds nehmen, räumte aber ein: „Es gibt definitiv noch immer Unternehmen, die sich aufgrund seiner Frau von ihm distanzieren.“
Mehrere große Studios stehen weiterhin aber weiterhin hinter Reynolds Produktionsfirma Maximum Effort. „Seine Produktionsfirma arbeitet nach wie vor wie gewohnt“, stellt ein weiterer Insider klar. „Er hat sich über die Jahre Respekt verschafft, weil er in Hollywood sehr mächtig ist – und das weiß er auch.“
Der Insider fügte hinzu, dass Reynolds im Laufe seiner Karriere enorme Gewinne erzielt habe, was ein Grund dafür sei, dass viele seiner Geschäftsunternehmungen weitgehend von der juristischen Kontroverse verschont geblieben seien. Aus Reynolds Umfeld heißt es aber, der Filmstar sei sich durchaus bewusst, dass sein Ruf derzeit in einer Krise stecke.
„Zweifellos hat die Situation seinem Image geschadet, aber Ryan ist zuversichtlich, dass er sich umso schneller erholt, je mehr er sich auf seine eigenen Projekte konzentriert und seine Arbeit für sich sprechen lässt“, zitiert die Daily Mail einen Vertrauten.
Lively hatte ihren Co-Star Justin Baldoni im Dezember 2024 wegen sexueller Belästigung beim Dreh von „Nur noch ein einziges Mal“ angezeigt und ihm sowie dem Produzenten Jamey Heath in einer Klage vorgeworfen, ihren Ruf zerstören zu wollen. Baldoni, der bei dem Film auch Regie führte, hatte seinerseits mit einer Klage unter anderem gegen Lively und Reynolds wegen Verleumdung reagiert. Diese Klage war im vorigen November von einem Richter abgeschlagen worden.
Reynolds kündigt neuen „Deadpool“-Teil an
Reynolds selbst hatte bereits im April 2024 in einem Interview mit Today erklärt, an einem neuen „Deadpool“-Projekt zu schreiben. Zu Gast auf dem Fantastic Fest 2026 bestätigte er dann erstmals offiziell, dass ein neuer Teil der auf der Comicfigur Deadpool basierenden Comicverfilmung kommen wird.
„Es gibt einige echte Insider-Perlen, die meiner Meinung nach in den Filmen noch fehlen. Ich glaube, auch aus den Comics gibt es noch einige weniger bekannte, aber großartige Elemente“, erklärte Reynolds. „Es kommt noch etwas. Irgendwann wird es wohl – zumindest ansatzweise – einen weiteren ‚Deadpool‘-Film geben. Es wird großartig.“
Bis es soweit ist, werden sich Fans allerdings noch etwas gedulden müssen. Es wird davon ausgegangen, dass vor 2027, 2028 nicht mit „Deapool 4“ zu rechnen ist. Details stehen noch aus.
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