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„The Big Bang Theory“-Star Jim Parsons: Hohen Preis für Ruhm bezahlt

Auf dem Höhepunkt seines Erfolgs sei er unglücklich gewesen, verriet der Parsons in einem seltenen Interview.
Jim Parsons sitzt mit ernstem Blick in einer Zuschauermenge.

Nach zwölf Jahren und 279 Episoden verabschiedete sich in den USA die Sitcom „The Big Bang Theory“ im Mai 2019. Die international erfolgreiche Serie um sechs schräge Wissenschafter und eine hübsche Kellnerin wurde mehrfach mit einem Emmy ausgezeichnet, die sieben Hauptdarsteller gehörten zu den Topverdienern unter den Serienschauspielern.

Jim Parsons über Höhepunkt seines Ruhms: „Ich war nicht glücklich“

Jim Parsons‘ Ausstieg bei „The Big Bang Theory im Jahr 2018 hatte das Ende der Erfolgsserie aber bereits besiegelt. Über seine Abdankung erklärte Parsons später, dass ein „intensiver Sommer“ die Entscheidung gebracht habe. Der Dreh für die elfte Staffel der Serie, Broadway-Proben, ein Werbe-Shoot, einer seiner Hunde wurde todkrank, er brach sich den Fuß auf der Bühne. „Ich hatte diesen Moment der Klarheit.“ Auch sei ihm bewusst geworden, dass er bald das Alter haben würde, in dem sein Vater gestorben sei. „Es gibt noch andere Dinge, die ich probieren muss“, habe er den Produzenten der Show erklärt.

Auch heute noch blickt Parsons eher kritisch auf seinen „Big Bang“-Erfolg zurück. Zwar hatte ihm die Erfolgsserie eine Karriere beschert, von der Millionen träumen, doch der Erfolg habe einen hohen persönlichen Preis gefordert, verriet der ehemalige Dr.-Sheldon-Cooper-Darsteller jetzt in der Sendung „All Out with Jon Dean“.

Auf dem Höhepunkt seines Ruhms feierte Parsons seinen Erfolg nicht. Stattdessen machten ihm zwanghafte Gewohnheiten zu schaffen. „Wenn ich jetzt zurückblicke, merke ich, dass ich in vielen der schönsten Momente meines Lebens unglücklich war“, sagte Parsons. „Ich war nicht glücklich. Ich war gestresst.“

„Ich hatte das Gefühl, so viele Bälle gleichzeitig in der Luft halten zu müssen, und dass der Erfolg und die schönen Dinge im Leben, die mir widerfuhren, nur dieser Überarbeitung, dieser Disziplin und so weiter zu verdanken waren“, fuhr der 53-Jährige fort. „Und vielleicht stimmte das ja auch ein Stück weit. Ich weiß es nicht.“

Heute wisse er, dass seine extreme Disziplin zwar zu seinem Erfolg beigetragen haben mag. Der ständige Druck, den er sich selbst machte, sei den emotionalen Preis aber nicht wert gewesen. „Ich kann es nicht sagen, weil ich eben so war“, fügte er hinzu. „Aber ich würde das nicht noch einmal tun, für kein Geld der Welt. Einfach weil es stressig und zeitweise elend war. Ich habe mich selbst unglücklich gemacht.“

Rückkehr auf die Theaterbühne

Vor seinem Durchbruch in Hollywood hatte Parsons in diversen Theaterstücken mitgespielt. Nach dem Ausstieg bei „Big Bang Theory“ zog es Parsons zunehmend zurück auf die Theaterbühne. 2011 hatte er sein Broadway-Debüt im Stück „The Normal Heart“ gegeben. Seitdem spielte er in den Broadway-Stücken „Harvey“ (2012), „An Act of God“ (2015), „The Boys in the Band“ (2018), „Mother Play“ (2024) und „Our Town“ (2024) mit.

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