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"Stranger Things": David Harbour äußert sich über Beschwerde von Millie Bobby Brown

Im November 2025 reichte Brown eine seitenlange "Beschwerde wegen Belästigung und Mobbing" gegen ihren Serienkollegen ein.
Millie Bobby Brown und David Harbour posieren vor einem Stranger Things-Hintergrund von Netflix.

Hollywood-Star David Harbour, bekannt aus der Netflix-Erfolgsserie "Stranger Things", hat sich in einem Interview mit Variety zu den Gerüchten rund um eine angeblich angespannte Beziehung zu seiner ehemaligen Kollegin Millie Bobby Brown geäußert. 

Die Spekulationen kamen im November 2025 auf, als ein Bericht der Daily Mail behauptete, Brown habe vor Beginn der Dreharbeiten zur fünften Staffel eine seitenlange "Beschwerde wegen Belästigung und Mobbing" gegen Harbour eingereicht

Harbour: "Die Leute haben Angst, menschlich zu sein"

Im Gespräch mit Variety räumte Harbour ein, dass es tatsächlich eine "Meinungsverschiedenheit" zwischen ihm und Brown gegeben habe. Doch die Geschichte wurde seiner Meinung nach verzerrt dargestellt: "Es kam auf eine seltsame Weise heraus", so Harbour. 

Er betonte, dass solche Spannungen in einem professionellen Umfeld, insbesondere bei einer langjährigen Zusammenarbeit, nicht ungewöhnlich seien. "Es ist eine Show, die über zehn Jahre ging. Wir haben während ihrer prägenden Teenagerjahre zusammengearbeitet und stellten eine Vater-Tochter-Beziehung dar. Ich weiß nicht, ob Menschen Familien oder Freunde haben, mit denen sie so viel Zeit verbringen, aber man gerät gelegentlich in Streitigkeiten."

Harbour machte deutlich, dass der berufliche Kontext zusätzliche Herausforderungen mit sich brachte: "In Familien ist es okay, weil man einfach Meinungsverschiedenheiten hat und dann wieder zusammenfindet. Das Problem bei einer milliardenschweren Show ist, dass Hunderte von Menschen involviert sein wollen."

Trotz des Konflikts sei die Situation schnell geklärt worden, will Harbour betont wissen: "Es war nur ein einfaches "Riss-und-Reparatur"-Ding, das wir geregelt haben, sobald wir alle aus dem Weg geräumt und miteinander gesprochen haben. Zwischen uns ist alles in Ordnung." Und weiter: "Jeder hat heutzutage große Angst davor, Dinge anzusprechen. Die Leute haben Angst, menschlich zu sein. Es ist schade, denn ich weiß nicht, wie ich mich in dieser seltsamen Medienwelt zurechtfinden soll. Aber es war völlig normal, und wir verehren uns gegenseitig und haben das immer getan."

Auch gab Statement ab

Harbour deutete sogar an, dass die Zusammenarbeit zwischen ihm und Brown in Zukunft sogar weitergehen könnte. "Ihr werdet mehr von mir und Millie sehen – zehn Jahre waren nicht genug. Da gibt es eine besondere Verbindung. Ich liebe sie. Sie liebt mich."

Auch Millie Bobby Brown selbst äußerte sich zu ihrer Beziehung zu Harbour in einer E-Mail an Variety. Sie schrieb: "Offensichtlich habe ich mich von Staffel 1 bis Staffel 5 sehr verändert, und David war die ganze Zeit über da. Im Laufe der Zeit wurde unsere Beziehung viel kreativer und kollaborativer. Wenn man so lange mit jemandem arbeitet, kann man sich emotional in Szenen gegenseitig wirklich herausfordern." Brown betonte zudem ihre Dankbarkeit: "Auch wenn die Serie beendet ist, gibt es noch immer viel Wertschätzung. Diese Erfahrung über so viele Jahre mit ihm zu teilen, ist etwas, das ich immer in Erinnerung behalten und schätzen werde."

Auf Details der Klage bzw. der "Meinungsverschiedenheit" zwischen ihnen wollten am Ende weder Harbour noch Brown eingehen. Was bleibt, sind also Spekulationen. 

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