William Shatner und Tochter geben beide Krebsdiagnose im fortgeschrittenen Stadium bekannt
William Shatner
„Star Trek“-Star William Shatner und seine Tochter Melanie Shatner Gretsch gaben bekannt, dass sie gleichzeitig gegen Krebs im fortgeschrittenen Stadium gekämpft haben. Das Vater-Tochter-Duo, das inzwischen krebsfrei ist, erzählte in einem Interview mit dem Magazin People, dass die 61-jährige Melanie im Jahr 2022 die Diagnose erhielt. Ein Jahr später erfuhr ihr Vater, an einem Melanom zu leiden, welches bereits in Lunge und Gehirn gestreut hatte.
William Shatner erhielt Krebsdiagnose nach Tochter
„Ich hatte einen Anfall und war völlig aufgelöst“, erinnerte sich Shatners Tochter an den Moment ihrer Diagnose. „Ich rief dich an und sagte: ‚Ich glaube, ich sterbe.‘“
Ihr Vater sei ihr damals eine wichtige Stütze gewesen. Fünfzehn Minuten später sei der heute 95-Jährige in ihrer Einfahrt gestanden, um sie an ihre Stärke zu erinnern. „Er gab mir, was ich seit meiner Kindheit kenne, eine richtige Papa-Umarmung“, erinnerte sich Melanie. „Er sagte: ‚Das wird nur ein kurzer Abschnitt in deinem Leben sein. Du wirst das überstehen, und es wird eine schöne Erinnerung sein.‘“
Shatner betonte indes: „Wir sind eine sehr eng verbundene Familie.“
„Uns haben all die Schwierigkeiten, die wir gemeinsam gemeistert haben, zusammengeschweißt“, sagte er. Dennoch waren die letzten Jahre für die Familie eine Herausforderung. Denn gerade als die Tochter des Schauspielers vor dem Ende ihrer Krebsbehandlung stand, folgte im Juni 2023 ein weiterer Schlag. Auch bei William Shatner wurde Krebs diagnostiziert - ein malignes Melanom im Stadium IV.
Dies sei vor allem für seine Tochter hart gewesen. „Ich erinnere mich noch genau, wie ich dachte: ‚Ich habe nicht die Kraft, mich um mich selbst zu kümmern und gleichzeitig meinen Vater zu verlieren‘“, sagte Melanie Shatner Gretsch. Doch der „Star Trek“-Star ließ sich nicht entmutigen. „Sie sagten: ‚Sie haben Krebs. Wären Sie später gekommen, wären Sie tot gewesen.‘ Sehen Sie? So ist mein Leben“, sagte er. „Ich glaube, das Universum kümmert sich um mich.“
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