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07/23/2020

Dieses Hochzeitsgeschenk für Sarah Ferguson und Andrew wirkt heute fast kurios

Fergie und Prinz Andrew haben sich am 23. Juli 1986 da Jawort gegeben. Das wohl speziellste Präsent kam damals aus Österreich.

Mit ihrem Ja-Wort an Prinz Andrew wurde aus der ehemaligen Sekretärin Sarah Ferguson am 23. Juli 1986 nicht nur die Schwiegertochter der Queen, sondern auch die Herzogin von York. Diesen Titel hatte Andrew selbst erst wenige Stunden vor der Trauung erhalten. Er wird traditionell dem zweitältesten Sohn des Königshauses verliehen. Heute würden beide theoretisch ihren 34. Hochzeitstag feiern. Aber halt - da war ja was.

Aber von Anfang an: Die ganze Welt blickte 1986 nach Großbritannien, als zwischen Lady Sarah Ferguson und Prinz Andrew in der in der traditionsreichen Londoner Westminster-Abtei "die Hochzeit des Jahres" stattfand. An Geschenken dürfte es den beiden jedenfalls nicht gemangelt haben. Ein besonders spezielles stammte damals ausgerechnet aus Österreich. Von den zahlreichen Glückwunschtelegrammen, die das Paar bekam, kam das längste nämlich aus Saalfelden. Rund 2.500 Personen hatten das Riesen-Telegramm für Fergie und Andrew unterschrieben, das per Telekopierer in den Buckingham-Palast geschickt wurde. Genau drei Stunden und vier Minuten dauerte es, bis das "Glückwunsch-Monster" durch die Leitung war. Initiator der Aktion war der aus der britischen Hauptstadt stammende Rik Gunnel, der Pubs in Saalfelden und Umgebung betrieb. In Zeiten von WhatsApp und Instagram kaum noch vorstellbar.

Mit dem Choral "Lobe den Herrn" hatte die kirchliche Zeremonie begonnen, nachdem Fergie in ihrem elfenbeinfarbenen Satin-Kleid mit riesiger Schleppe am Arm ihres Vaters Major Ronald Ferguson den mit einem blauen Teppich ausgelegten Mittelgang der Westminster-Abtei in gemessenem Schritt durchquert hatte.

Die Zeremonie, damals von rund 30 Fernsehstationen mehr als 300 Millionen Menschen in aller Welt via Bildschirm ins Haus geliefert, war wohl der schönste Tag im bisherigen Leben des Brautpaares - halten sollte die Ehe aber nicht: Der zweite Sohn von Königin Elizabeth und seine Frau lebten seit 1992 offiziell getrennt, 1996 folgte die Scheidung. Die Skandal-umwitterte Fergie verlor mit der Scheidung den Titel "Ihre Königliche Hoheit". Sie blieb aber weiter Herzogin von York. Die beiden haben zwei Töchter - Eugenie und Beatrice.

Bei den Briten fiel Andrew vergangenes Jahr endgültig in Ungnade: Eine US-Amerikanerin behauptet, der Prinz habe sie als Minderjährige missbraucht. Der 60-Jährige lässt daher aktuell nach wie vor alle royalen Pflichten ruhen. In der Öffentlichkeit ist Andrew, der früher als "Randy Andy" (geiler Andy) verspottet wurde, so gut wie gar nicht mehr zu sehen.

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