Strenger Test für Harry und Meghan vor möglicher Reunion mit Royals auf Schloss Balmoral
Meghan und Harry in Austalien
Während die Sommerferien in vollem Gange sind, wird erwartet, dass sich die königliche Familie gemäß ihrer altehrwürdigen Tradition auf ihren Aufenthalt auf Schloss Balmoral in Schottland vorbereitet. Dort verbringen die britischen Royals traditionell einen Teil des Sommers. An diesem Brauch hatte bereits die verstorbene Queen Elizabeth II. zu Lebzeiten festgehalten. Und auch Charles III. weilt zwischen August und September mehrere Wochen in den schottischen Highlands, wo er von verschiedenen Familienmitgliedern besucht wird.
Meghan und Harry: Seit 2018 kein Besuch mehr auf Schloss Balmoral
Prinz Harry und seine Frau Herzogin Meghan haben sich jedoch seit vielen Jahren nicht mehr auf Balmoral aufgehalten. Meghan besuchte das Schloss Berichten zufolge nur einmal, im August 2018. Damals verbrachte sie kurz nach ihrer Hochzeit Zeit mit Königin Elizabeth. Im Jahr 2019 verzichteten Harry und Meghan dann auf die jährliche Reise nach Schottland. Stattdessen unternahmen sie mit Sohn Prinz Archie einen ganz anderen Urlaub. Berichten zufolge machte die Familie damals Ferien auf Ibiza. Daraufhin sollen sie Berichten zufolge keine weiteren Einladungen mehr erhalten haben.
2020 traten die Sussexes aus der „Firma“ aus. Ihr Verhältnis zur Royal Family gilt als zerrüttet.
„Das grundlegende Problem ist das Vertrauen“, kommentierte die Adelsbiografin Sally Bedell Smith im Juni des vergangenen Jahres gegenüber dem US-People-Magazin den Sachverhalt. „Der König und William trauen Harry und Meghan keine vertraulichen Gespräche zu.“ Zu groß sei die Angst, Harry und Meghan könnten prekäre Informationen über die Royals an die Presse durchsickern lassen.
Mit seinem Bruder William soll Harry seit Ewigkeiten nicht mehr gesprochen haben. Inzwischen gibt es aber einen Hoffnungsschimmer auf eine mögliche Versöhnung innerhalb der Königsfamilie. Zumindest wirkt es so, als würden sich der Herzog von Sussex und sein Vater einander wieder annähern. Der König empfing Harry und Meghan kürzlich zusammen mit ihren beiden Kindern Archie und Lilibet auf seinem Landsitz Highgrove. Für beide Kinder dürfte es das erste bewusste Treffen mit ihrem Opa gewesen sein.
Mit einer Einladung nach Schottland werden die Sussexes aber auch dieses Jahr eher nicht rechnen können - auch wenn sich die Beziehungen inzwischen in Richtung Versöhnung entwickeln.
Vertrauens-Test für Meghan und Harry
Einen Besuch von Harry, Meghan und ihren Kindern auf Balmoral hält Royal-Expertin Jennie Bond jedenfalls für unwahrscheinlich. „Ich denke, die Annäherung zwischen dem König und den Sussexes verläuft noch sehr behutsam“, stellte die ehemalige BBC-Königshauskorrespondentin gegenüber der Zeitung Mirror klar.
Bond betont, dass die Royals wohl weiterhin vorsichtig bleiben werden.
„Alle warten gespannt darauf, ob die Privatsphäre des jüngsten Treffens in Highgrove gewahrt bleibt. Bislang läuft alles gut - keine Details sind durchgesickert, keine Gerüchte über veröffentlichte Fotos. Und das muss auch so bleiben“, erklärte sie.
Dieser Test sei aber nicht das einzige Hindernis. Es gibt laut Bond noch einen weiteren Grund, warum der Herzog und die Herzogin von Sussex so bald keine Balmoral-Einladung erhalten werden.
„Ich kann mir aber beim besten Willen nicht vorstellen, dass Harry und Meghan nach Balmoral eingeladen werden, wenn William und seine Familie dort sind. Andere Familienmitglieder müssten selbstverständlich gefragt werden, ob sie gleichzeitig dort sein möchten“, erklärte die Adelsexpertin. „Das Schloss ist für die königliche Familie beinahe ein heiliger Ort. Dort war die verstorbene Königin am glücklichsten und dort starb sie. Es ist der Ort, an dem sich die Familie wirklich frei und entspannt fühlt. Sie können ihre Wachsamkeit ablegen, und dieses Gefühl müssten sie auch dann noch haben, wenn Harry und Meghan dort wären.“
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