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„Dieser Schmerz wird nie vergehen“: Palast gedenkt Charlènes privater Tragödie

Als der Fürstenpalast am Wochenende anlässlich des Welttags der Ertrinkungsprävention in leuchtendem Blau erstrahlte, dürfte damit auch Charlènes schwerem Verlust gedacht worden sein.
Fürstin Charlène von Monaco trägt ein goldenes Kleid und elegante Ohrringe bei einer formellen Veranstaltung.

Als dreifache Olympia-Siegerin möchte man eigentlich meinen, Fürstin Charlène von Monaco hätte eine durchaus positive Einstellung zum Element Wasser. Doch wie die ehemalige Spitzensportlerin verraten hat, hätte der Grund für ihre damalige Berufswahl in Wahrheit nicht dramatischer sein können.

Charlène: „Als Kind wäre ich fast ertrunken“

In einem Interview mit Radio Vatikan hatte die Fürstin 2015 über ein traumatisches Erlebnis in ihrer Kindheit gesprochen, das ihr Leben für immer veränderte und sie dazu bewog, Leistungsschwimmerin zu werden. „Die größte Angst meines Lebens war zu ertrinken. Ich wäre als Kind fast ertrunken“, so Fürst Alberts II. Ehefrau damals. Doch das ist nicht die einzige schlimme Erfahrung, die Charlène mit Wasser in Verbindung bringt.

„Mein Cousin ist ertrunken, als er fünf war. Und ein guter Freund verlor so seine Enkeltochter. Einmal im Urlaub war ich Zeugin, wie drei Menschen ertranken“, erzählte die Fürstin damals. Das ist wohl auch der Grund, wieso sich die ehemalige Profi-Sportlerin mit ihrer „Fondation Princesse Charlène de Monaco“ dafür einsetzt, dass Kindern aus benachteiligten Familien das Schwimmen beigebracht wird.

Palast erstrahlte an Welttag der Ertrinkungsprävention in blauem Licht

Vor wenigen Tagen wurde die Fürstin wohl einmal mehr an den Tod ihres geliebten Cousins erinnert. Als der Fürstenpalast am Wochenende anlässlich des Welttags der Ertrinkungsprävention in leuchtendem Blau erstrahlte, dürfte damit auch Charlènes privater Tragödie gedacht worden sein. Der Palast teilte Fotos von der beeindruckenden Lichtinstallation.

Jedes Jahr ertrinken weltweit über 300.000 Menschen. Am 25. Juli erinnert der World Drowning Prevention Day daran. 

„Ich glaube nicht, dass dieser Schmerz jemals vergehen wird“

2025 hatte Charlène von Monaco ebenfalls gesprochen, warum der Kampf gegen das Ertrinken zu einem der prägendsten Anliegen ihres Lebens geworden ist. In einem Interview mit Ouest-France erinnerte sich die heute 48-Jährige an den Verlust ihres Cousins Richard. „Es war furchtbar. Ich glaube nicht, dass dieser Schmerz jemals vergehen wird“, erzählte die Fürstin und erklärte: „Dieses Thema berührt mich sehr, nicht nur als Schwimmerin.“

„Ich bin zutiefst besorgt über den starken Anstieg der Ertrinkungsunfälle. Ja, ein Großteil dieser Tragödien wäre vermeidbar. Hinter jeder Zahl verbirgt sich eine Geschichte, die zu Ende gegangen ist, eine zerstörte Familie“, erklärt sie im Interview mit Ouest-France

Die Fürstin betonte, die Tragödie habe ihr gezeigt, dass jeder Tod durch Ertrinken weit mehr Menschen als nur das Opfer selbst betrifft. „Hinter jedem Opfer steht nicht nur ein verlorenes Leben, sondern auch eine zutiefst erschütterte Familie“, sagte Charlène und fügte hinzu, dass Wasser „ein Ort der Freude und nicht der Trauer bleiben muss“.

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