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Nicht immer der Krone ergeben: Kates Widerstand gegen Titel-Tradition enthüllt

Seit September 2022 trägt Kate den Titel Prinzessin von Wales.
Catherine, Prinzessin von Wales, sitzt aufmerksam bei einer Besprechung vor einer illustrierten Tafel.

Seit ihrer Hochzeit mit Prinz William hat sich die ehemalige Bürgerliche Catherine Middleton beispiellos in das Leben am königlichen Hof eingefügt. Sie gilt schon längst als Vorzeige-Royal, auch wenn sie Berichten zufolge nicht mit allen Entscheidungen, welche die „Firma“ für sie vorgesehen hat, einverstanden ist. Einem Adelsexperten zufolge soll die dreifache Mutter etwa damit gehadert haben, ihren aktuellen royalen Titel anzunehmen.

Zweifel wegen Prinzessin-von-Wales-Titel

Seit dem 9. September 2022 trägt Kate den Titel Prinzessin von Wales (Princess of Wales). Der Rang wurde ihr von König Charles III. verliehen, nachdem ihr Ehemann Prinz William nach dem Tod der Queen zum Thronfolger (und Prince of Wales) wurde. Zuvor war sie jahrelang als Herzogin von Cambridge bekannt.

Der Titel „Prince of Wales“ ist seit dem 14. Jahrhundert der traditionelle Titel des britischen Thronfolgers.

Royal-Experte Russell Myers behauptet allerdings,  Kate habe „privat“ Bedenken wegen der Ernennung zur Prinzessin von Wales geäußert.

Dem Verfasser der Biografie „William and Catherine: The Intimate Inside Story“ zufolge soll Kate damals ein Veto eingelegt haben. Sie hatte angeblich Schwierigkeiten mit dem Titel, da dieser stark mit Prinzessin Diana assoziiert werde.

Kate wollte nicht in Dianas Fußstapfen treten

Charles soll in den Jahren vor seiner Thronbesteigung Gespräche mit William über die Titeländerung geführt haben. Myers enthüllt jedoch, dass Kate bestrebt war, sich innerhalb der königlichen Familie eine eigene Identität zu schaffen - unabhängig von Dianas Vermächtnis.

Hofbeamte sagten, Kate habe zwar die mit der Rolle verbundene Geschichte vollauf gewürdigt, sei aber entschlossen gewesen, ihren eigenen Weg zu gehen, sollen palastinterne Quellen dem Royal-Experten erzählt haben.

„Catherine hatte William und Charles gegenüber jedoch auch privat ihre Bedenken hinsichtlich der Titelübernahme geäußert, da sie sich der außergewöhnlichen Verbundenheit der britischen Öffentlichkeit mit Prinzessin Diana bewusst war, die selbst 25 Jahre nach ihrem Tod noch bestand“, heißt es.

Möchte „ihre eigene Rolle“ gestalten

Ein ehemaliger hochrangiger Berater von William und Kate sagte zu Myers: „Das zeigt, wie überlegt sie vorgeht.“

Kate sei zwar „wohlwollend in ihren Absichten, möchte aber auch ihre eigene Rolle für sich und ihre Familie gestalten, was sich in vielerlei Hinsicht sehr von dem Verhalten vergangener Generationen von Royals unterscheidet.“

Berichten zufolge soll Williams ehemalige Langzeitfreundin schon vor ihrer Verlobung mit dem Königssohn darum gekämpft haben, in ihrer Rolle als Royal ernst genommen zu werden.

Darum wollte Kate vor Verlobung ihren Namen ändern

Durch ihre Hochzeit mit Prinz William wurde Kate Mitglied der Königsfamilie und damit in den Stand der Royals erhoben. Vor ihrer Hochzeit wurde das Paar von der britischen Presse liebevoll als „Kate und Wills“ bezeichnet und so wurde die zukünftige britische Königin der Welt schlicht und ergreifend als „Kate“ bekannt. 

Trotz ihrer erlauchten Position wird Catherine nach wie vor meistens mit ihrem informellen Namen Kate angesprochen - und das, obwohl dieser Williams Frau eigentlich zuwider sein soll.

2008 soll die Britin ihren Freunden sogar ein E-Mail geschrieben haben, in dem sie diese anflehte, sie Catherine zu nennen.

Wieso Kate nicht länger Kate genannt werden wollte? Adelsexperten zufolge war ihr der Spitzname offensichtlich nicht nobel genug. Bereits zwei Jahre vor ihrer Verlobung mit William im Jahr 2010 mutmaßten Adelskenner, dass sich die Freundin des Royals auf ihre Rolle als Mitglied der Königsfamilie vorbereiten würde. „Es sieht so aus, als würde sie es auch sehr ernst nehmen“, schrieb etwa Kolumnist Adam Helliker im Sunday Express.

Um ihrer zukünftigen Rolle zu entsprechen, soll Kate im Verborgenen einen Image-Wechsel angestrebt haben. Und dazu gehörte auch, künftig unter einem seriöseren Namen aufzutreten. „Mir ist zu Ohren gekommen, dass die ehemalige Accessoires-Einkäuferin [Anmerkung: Kates ehemaliger Beruf] in den letzten Wochen ihren Freunden im Stillen mitgeteilt hat, dass sie das informelle Kate fallen lassen möchte und künftig unter ihrem vollen Namen bekannt sein möchte: Catherine“, behauptete Helliker. 

Dass der Enkel der verstorbenen Queen eines Tages um ihre Hand anhalten würde, galt damals bereits als so gut wie fix. Kates Umfeld hatte jedenfalls keine Zweifel daran, dass diese eines Tages Williams Frau werden würde. Dass sie sich plötzlich zu schade für ihren Spitznamen war, soll ihre Freunde damals dennoch überrascht haben.

„Es gibt deutliche Zeichen dafür, dass sie sich ihrer Position sehr bewusst geworden ist“, behauptete damals ein Freund der Prinzessin. „Jeder weiß, dass [die Verlobung von] Kate und William passieren wird, aber wir waren ein wenig überrascht über die Bitte, sie Catherine zu nennen.“

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