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Empörung in UK: Andrew weiterhin auf geheimer Liste für bedeutende königliche Ehre

Der in Ungnade gefallene Ex-Prinz Andrew könnte Berichten zufolge eines Tages ein royales Staatsbegräbnis erhalten - was in Großbritannien auf Kritik stößt.
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Andrew Mountbatten-Windsor mag wegen seiner Verwicklung in den Jeffrey-Epstein-Skandal zwar seine Prinzen- und Herzogstitel verloren haben, längst aber noch nicht alle Privilegien.

Staatsbegräbnis für Ex-Prinz Andrew?

Der Bruder von König Charles III. wurde aufgrund von Skandalen um seine frühere Freundschaft mit dem verurteilten Sexualstraftäter Epstein auf den Status eines normalen Bürgers herabgestuft. Auch sein Recht, in der Royal Lodge zu wohnen, hat er verloren. Dennoch könnte der in Ungnade Gefallene Ex-Royal britischen Medien zufolge eines Tages ein königliches Staatsbegräbnis erhalten - was in Großbritannien für Kopfschütteln sorgt.

Die Daily Mail berichtet unter Berufung auf hochrangige Quellen aus Whitehall, dass der ehemalige Herzog von York weiterhin auf einer geheimen Liste von Mitgliedern der Königsfamilie steht, denen ein Staatsbegräbnis ermöglicht werden soll. 

Nach Informationen der Zeitung handelt es sich bei der umstrittenen Regelung um einen Teil der sogenannten „Übergangspläne“ der Regierung, die die Bestattungsmodalitäten für Mitglieder der königlichen Familie weit im Voraus und bis ins kleinste Detail festlegen.

Gottesdienst für Andrew in St. George's Chapel?

Konkrete Details zu den Vorbereitungen für sein zukünftiges Begräbnis sind nicht bekannt.

Da Andrew nach den aktuellen Plänen jedoch ein Staatsbegräbnis zusteht, sei es wahrscheinlich, dass ein Gottesdienst in der St. George's Chapel auf Schloss Windsor stattfinden wird, wo auch die Beerdigungen von Königin Elizabeth II. und Prinz Philip abgehalten wurden.

Die streng geheimen Protokolle für den Todesfall und das Staatsbegräbnis von König Charles tragen den Codenamen „Operation Menai Bridge“. Der Name leitet sich von der gleichnamigen Hängebrücke in Wales ab und folgt der britischen Tradition, Brücken-Codenamen für die Planungen von Trauerfeiern von hochrangigen Royals zu nutzen. Die Beerdigung von Königin Elizabeth im Jahr 2022 folgte einem Plan, der als „Operation London Bridge“ bekannt war, während die Beerdigung von Prinz Philip „Operation Forth Bridge“ genannt wurde – in Anlehnung an die Brücke in der Nähe der schottischen Hauptstadt. 

Kritik an vermeintlichen Plänen für Staatsbegräbnis

„Es wird nicht erwartet, dass der vom Kabinettsbüro überwachte und fortlaufend überprüfte Plan für den 66-jährigen Mountbatten-Windsor in absehbarer Zeit zum Einsatz kommen wird, da er sich offenbar guter Gesundheit erfreut“, schreibt die Daily Mail.

Die US-amerikanische Anwältin Gloria Allred, die 27 Opfer von Jeffrey Epstein vertritt, sagte jedoch am Samstag: „Andrew hat durch seine Verwicklung mit Jeffrey Epstein Schande über die königliche Familie und Großbritannien gebracht. Unter diesen Umständen stellt sich die Frage, warum diesem Mann die Ehre eines königlichen Staatsbegräbnisses zuteilwerden sollte. Welche Botschaft würde eine solche Zeremonie an Epsteins Opfer senden?“

Außerdem stelle sich die Frage: „Warum sollten die britischen Steuerzahler zudem die Kosten für ihn tragen, weder zu Lebzeiten noch nach seinem Tod?“

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