William und Kate: Geheime Absprache soll das Liebesleben ihrer Kinder schützen
William und Kate
Vor einer medialen Hetzjagd wollen Prinz William und Prinzessin Kate ihre drei Kinder in Zukunft bewahren. Sie legen großen Wert darauf, dass das Privatleben von Prinz George (13), Prinzessin Charlotte (11) und Prinz Louis (8) einmal nicht von der Presse beeinträchtigt wird.
Je älter ihre Kinder werden, desto größer wird aber das Medieninteresse an deren Leben. Dessen sind sich der Thronfolger und seine Frau durchaus bewusst. Daher wollen sie einem Adelsexperten zufolge auch eine Art Gentlemen's Agreement mit der britischen Presse treffen, um ihren Nachwuchs zu schützen.
So wollen William und Kate Liebesleben ihrer Kinder schützen
Simon Vigar, Experte für das Königshaus, ist sich sicher, dass William und Kate voraussichtlich strenge Protokolle anwenden werden.
Dabei sollen sich der Prinz und die Prinzessin, die sich auf der Uni kennengelernt haben, auch schon Gedanken über die potenziellen zukünftigen Partner von George, Charlotte und Louis gemacht haben.
Angeblich wünschen sich William und seine Frau, dass für ihre Kinder dieselben Vereinbarungen gelten, die einst ihre eigene Beziehung schützten.
„Die Universität St. Andrews war eine großartige Zeit für William und Catherine“, sagte Vigar gegenüber GB News. „Die britischen Medien verdienen dafür Anerkennung“, fügte der Adels-Kenner und Autor hinzu.
Prinz William und Kate Middleton lernten sich im Herbst 2001 kennen. Aus einer Freundschaft wurde um die Wende zum Jahr 2003 eine feste Liebesbeziehung. Diese war anfangs privat, bevor sie im April 2004 durch gemeinsame Skiurlaubsfotos öffentlich wurde. In der Anfangsphase ihrer Beziehung hatten die beiden Turteltauben aber eine Art Medienabschottung genossen, die es ihnen ermöglicht hatte, sich besser kennenzulernen und sich gleichzeitig auf ihr Studium zu konzentrieren.
Dies führt Vigar auf ein vermeintliches Gentlemen's Agreement mit der Presse zurück, wonach William an der Universität in Ruhe gelassen werden sollte; von der Yellow Press wurde das auch eingehalten. „Natürlich war es ein Kamerateam einer Fernsehfirma seines Onkels Edward – das das einzige war, welches [die Vereinbarung] brach“, führt der Adelsexperte aus. Prinz Edward gründete 1993 die Fernsehproduktionsfirma Ardent Productions, die sich jedoch als finanziell erfolglos erwies und später aufgelöst wurde.
„Es wird ähnliche Diskussionen geben“
Vigar ist sich sicher, William und Kate würden sich auch für ihre Kinder wünschen, dass sie ihre potenziellen zukünftigen Partner ungestört kennenlernen können.
„Wenn George, Charlotte und Louis ihr Studium abgeschlossen haben, also in ihren Zwanzigern sind, wird es meiner Meinung nach ähnlich sein, und das Datenschutzrecht ändert sich ständig. Es wird ähnliche Diskussionen geben“, so der Experte. „Ich denke, dass es auch gelegentliche öffentliche Auseinandersetzungen darüber geben wird, was über die Personen, von denen wir wissen, dass sie mit den jungen Royals ausgehen, gedruckt werden kann. Das wird sich sicherlich noch entwickeln.“
Bei einem Gentlemen’s Agreement handelt es sich um eine mündliche oder informelle Absprache zwischen Personen oder Unternehmen. Sie ist rechtlich nicht bindend. Die jeweiligen Partner vertrauen auf das Ehrenwort und den guten Willen des anderen.
Neue Medienstrategie - von Kate beeinflusst
Schon jetzt verfolgen William und Kate in Bezug auf ihre Kinder eine streng kontrollierte Medienstrategie in Form eines direkten Kommunikationsmodells. Dieses minimiert aufdringliche Paparazzi-Begegnungen, während es gleichzeitig das weltweite Interesse der Öffentlichkeit am Königshaus befriedigt.
Die Familie Wales zeigt sich auf Social Media wesentlich nahbarer und privater, als es etwa bei Charles und Camilla der Fall ist. Und die Veröffentlichung von Geburtstagsporträts folgt der von Kate entwickelten Strategie, die Meilensteine ihrer Kinder oftmals selbst zu fotografieren. So umgeht sie immer wieder traditionelle Pressefotografen und behält die Kontrolle über die Darstellung und die Ästhetik des öffentlichen Bildes ihrer Familie.
Generell wird versucht, ein positives Image zu wahren und die Familie als verlässlichen Anker der Stabilität zu positionieren - selbst inmitten von Skandalen, wie jenen um den in Ungnade gefallenen Ex-Prinz Andrew oder Prinz Harrys Ausstieg aus dem Königshaus. Das soll vor allem George eines Tages zugute kommen, wenn er einmal König wird, da die Strategie seiner Eltern Pflichtbewusstsein und Kontinuität symbolisiert (dazu mehr).
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