Wählen Sie KURIER als bevorzugte Google-Quelle

Der eine Royal, der William sagt, wenn er „aufgeblasen“ ist

Obwohl sie immer wieder bei königlichen Events zu sehen ist, dürfte sie selbst wohl nie ein arbeitender Vollzeit-Royal werden.
Prinz William lächelt in die Kamera und trägt ein helles Sakko über einem hellblauen Hemd.

Copyright-Hinweis öffnen/schließen

Prinz William wird eines Tages seinem Vater Charles III. auf den Thron folgen. Auf seine Rolle als König soll William seit Kindheitstagen vorbereitet werden. Trotzdem wird er auch auf Vertraute angewiesen sein, die ihm zur Seite stehen.

Adelsexperte: Tindall kannte William schon, „bevor er Schlagzeilen machte“

Der britische Autor und Adelsexperte Robert Jobson („William & Kate: The Love Story“) glaubt, dass Williams Cousine Zara Tindall eine wichtige Rolle spielen wird. „Zara und William sind 18 Monate auseinander. Dieselben schottischen Sommer, dieselben Weihnachten in Norfolk, dieselben regnerischen Nachmittage, an denen die Erwachsenen woanders waren und sie sich selbst überlassen blieben. Sie kannte ihn schon, bevor er Schlagzeilen machte. Sie war 1997 dabei und sah zu, wie ein Junge, mit dem sie aufgewachsen war, innerhalb einer Woche zur öffentlichen Person wurde. Das können nur sehr wenige Menschen von sich behaupten“, so Jobson im Gespräch mit der Boulevardzeitung Daily Mail. „Sie kann dem Thronfolger sagen, dass er aufgeblasen (pompous) ist – und das tut sie auch. Er nimmt es hin. Sie verfolgt damit keine eigenen Interessen.“

Zara Tindall winkt lächelnd in einem hellgelben Kleid und einem passenden Hut mit auffälliger Schleife.

Zara Tindall 

Im Jahr 1997 starb Williams Mutter Diana bei einem Autounfall in Paris.

Zara Tindall trägt, obwohl Enkelin der verstorbenen Queen Elizabeth II., keinen Adelstitel. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre Erfolge als Vielseitigkeitsreiterin. Sie wurde 2005 Doppel-Europameisterin und ein Jahr später Weltmeisterin.

Geschätzte Zara

Obwohl sie immer wieder bei königlichen Events zu sehen ist, wird sie selbst wohl nie ein arbeitender Vollzeit-Royal werden, meint Robert Jobson. Im „A Right Royal“-Podcast verriet er in der Vergangenheit auch, warum: „Ich glaube, dass es um Geld geht. Diejenigen, die arbeiten, stehen auf der Gehaltsliste. Bei einer inoffiziellen Lösung wäre das wohl nicht der Fall.“ Außerdem müsste Tindall dann möglicherweise auf andere Einkommensquellen verzichten: „Sie wird sich nicht dadurch einschränken lassen wollen, dass die Leute sagen: ‚Oh, sie ist ein Royal, sie arbeitet. Sie sollte nicht auch noch diesen oder jenen Job bekommen.‘ Das würde die Sache nur verkomplizieren“, so Jobson.

Zara Tindall wird sehr geschätzt - und die Royals schätzen sie. „Sie hält eindeutig große Stücke auf ihre Familie und hat zu allen eine starke Bindung aufgebaut“, zitierte das Magazin Marie Claire den Körperspracheexperten Darren Stanton. William und Kate „scheinen sie als einen echten Felsen zu sehen, auf den man sich immer verlassen kann. Die Familie liegt ihr sehr am Herzen“, so Stanton.

Kommentare