Kritik an Charles' Kompetenzen: Wieso Andrew meint, nur er kann Monarchie retten
Ex-Prinz Andrew Mountbatten-Windsor
Wegen seiner Verwicklung in den Missbrauchsskandal um den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hat König Charles III. seinem Bruder Andrew alle royalen Titel und Ehrenrechte entzogen. Der früher als Prinz Andrew bekannte Queen-Sohn heißt nun offiziell Andrew Mountbatten-Windsor. Er und seine Ex-Frau Sarah Ferguson mussten auch aus dem Anwesen Royal Lodge ausziehen, das sie zuvor zusammen jahrelang bewohnt hatten. Im Februar wurde Andrew an seinem 66. Geburtstag vorübergehend festgenommen. Hintergrund waren neue Ermittlungen im Zusammenhang mit Epstein und der Vorwurf des Amtsmissbrauchs.
Andrew hat sich zurückgezogen. Glaubt man Insidern, soll der in Ungnade gefallene Ex-Royal aber immer noch der Überzeugung sein, er wäre eigentlich eine Bereicherung für die Königsfamilie.
Andrew soll zu royalen Pflichten zurückkehren wollen
Boulevardmedien berichten, dass Andrew zu seinen königlichen Pflichten zurückkehren möchte. Er habe das Gefühl, seine Fähigkeiten würden im Exil verschwendet.
„Die Tatsache, dass er praktisch in die Abgeschiedenheit verbannt und von allen gesellschaftlichen Anlässen und wichtigen Diskussionen ausgeschlossen wurde, verärgert ihn sehr“, so ein Insider gegenüber Examiner. Und weiter: „Er hält es für falsch und töricht, dass der König seine Expertise verschwendet.“
Andrew war von 2001 bis 2011 Handelsgesandter unter der verstorbenen Königin Elizabeth II.. „Er macht keinen Hehl daraus, dass die Familie nach dem Tod seiner Mutter zerbrochen ist“, fügt die Quelle hinzu. „Aus Andrews Sicht ist Charles derzeit überfordert. Und diese wachsende Kluft zwischen ihm und William sowie die absurde Situation um die Sussexes beweisen, dass ein Kurswechsel unerlässlich ist, damit alle Beteiligten vorankommen können.“
Angeblich sei Andrew „fest davon überzeugt [...], dass er die perfekte Person ist, um in irgendeiner Form Verantwortung zu übernehmen und zu helfen“, heißt es. Und dafür würde sich der ehemalige Herzog von York auch einsetzen - und den Royals mit seinen Anliegen in den Ohren liegen.
Berichten zufolge soll Andrew sich auch deutlich mehr Unterstützung im Alltag wünschen. Er würde sich angeblich über mehr Personal, eine bessere Unterkunft und Spesen freuen.
Der Monarch soll seinen Bruder weiterhin aus privatem Vermögen finanziell unterstützen. Zuletzt hatte die Enthüllung, dass der Ex-Prinz eines Tages ein royales Staatsbegräbnis erhalten könnte, in Großbritannien für Kritik gesorgt (dazu mehr).
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