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Im Elite-Internat Eton laufen Vorbereitungen auf neuen Schüler Prinz George

Die elitäre Ausbildung ist laut Webseite der Schule mit einem Betrag von rund 63.300 Pfund (umgerechnet rund 73.200 Euro) pro Schuljahr dem Establishment vorbehalten.
Prinz George und Prinz Louis sitzen bei einer Veranstaltung auf der Tribüne, wobei Louis gähnt und George aufmerksam nach vorne blickt.

Bald startet auch für den britischen Prinzen George das neue Schuljahr. Wie der Palast bereits vor einigen Wochen mitgeteilt hatte, tritt der 13-Jährige in die Fußstapfen seines Vaters und besucht künftig das Elite-Internat Eton College.

Die 586 Jahre alte Schule bereitet sich bereits auf die Ankunft des Royals vor. Derzeit werden dem Campus neue Schilder mit der Aufschrift „Fotografieren verboten“ aufgestellt, schreibt das People-Magazin. Sowohl einzelne neue Plaketten an Zäunen als auch entsprechende Hinweise auf bestehenden Schildern, wonach Schüler und Besuchende angehalten werden, „sich bitte ausschließlich auf die öffentlichen Fußwege zu beschränken“, seien gesichtet worden.

Einzelzimmer

In Eton wird der junge Prinz ohne Zimmerkollegen wohnen, berichten das britische Hello!-Magazin und andere britische Medien unter Berufung auf die Website der Schule. Dort heißt es: „Alle Jungen profitieren davon, von Anfang an ein eigenes Zimmer zu haben; sie sind stets in kleinen Internatshäusern untergebracht, in denen jeweils etwa 55 Jungen leben. Betreut werden sie von einem engagierten Team aus Hausmitarbeitern unter der Leitung des Hausmeisters und der Hausmeisterin.“ Der Reiz des Internatslebens liege etwa darin, nachhaltige Freundschaften zu schließen und selbstständiges Denken und Lernen zu fördern. Außerdem werde vonseiten des Internats eine enge Verbindungen zum Elternhaus gepflegt.

Teure Ausbildung

Die elitäre Ausbildung ist laut Webseite der Schule mit einem Betrag von rund 63.300 Pfund (umgerechnet rund 73.200 Euro) pro Schuljahr dem Establishment vorbehalten - britischen Familien mit Durchschnittseinkommen dürften allenfalls mit Hilfe eines Stipendiums Zugang erhalten.
Der junge Prinz, der hinter William an zweiter Stelle der britischen Thronfolge steht, kann also in seiner neuen Schule mit Klassenkameraden aus privilegierten Verhältnissen rechnen.

George hat Erfahrung im Umgang mit Prominenten: Im Jahr 2016 durfte er etwa dem damaligen US-Präsidenten Barack Obama die Hand schütteln. Obama scherzte, der damals gerade zwei Jahre alte Prinz habe gegen das Protokoll verstoßen, weil er bei dem abendlichen Treffen einen Bademantel über seinem Pyjama trug.

Prinz William war Präfekt

Auch Georges Onkel Harry besuchte das renommierte College, das nahe Schloss Windsor liegt. Zudem ist die Schule nur wenige Minuten von der Forest Lodge, dem Familienwohnsitz, entfernt. Berichten zufolge haben sich Kate und William die Entscheidung nicht leicht gemacht und mehrere Schulen besucht.

William hatte an der Schule einst den Posten eines Präfekten inne. Zu den Aufgaben von Präfekten gehört auf dem Internat die Aufsicht über die anderen Schüler, die sie bei schlechtem Verhalten auch maßregeln dürfen.

Immer wieder heißt es, Kate - wie schon Williams verstorbene Mutter Prinzessin Diana - Wert darauf, dass ihre Kinder eine möglichst normale Kindheit haben. 

„Auch wenn dies (Eton) von Anfang an als die wahrscheinlichste Wahl erschien, war es für William und Kate dennoch mit einer gewissen Angst verbunden. Wie alle Eltern schulpflichtiger Kinder wissen, erfordert die wichtigste Entscheidung bezüglich der Schulbildung ihres Kindes viel Überlegung, ganz gleich, in welchen finanziellen Verhältnissen man lebt“, schrieb Adelsexperte Russell Myers von der britischen Boulevardzeitung The Mirror. Entgegen anderslautender Berichte sei die Entscheidung für Eton nicht erst vor wenigen Monaten gefallen worden; das College sei „seit geraumer Zeit der Favorit“ gewesen, so Myers.

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