Wählen Sie KURIER als bevorzugte Google-Quelle

Begegnung bei Royal-Hochzeit: Harte Wahrheit hinter Williams Geste gegenüber Beatrice

Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie nahmen am 6. Juni zusammen mit anderen Royals an der Hochzeit von Peter Phillips und Harriet Sperling teil.
Prinz William.

Am Wochenende wurde im britischen Königshaus Hochzeit gefeiert. Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie nahmen zusammen mit anderen Mitgliedern der königlichen Familie an der Hochzeit von Peter Phillips und Harriet Sperling teil, die im Rahmen einer privaten Zeremonie in der All Saints Church in Kemble, Gloucestershire, abgehalten wurde.

Für Beatrice und Eugenie war es die erste öffentliche Veranstaltung der königlichen Familie, an der sie seit Weihnachten teilnahmen. Da wundert es nicht, dass ihre Teilnahme an der royalen Hochzeit für Schlagzeilen sorgte.

Vor allem eine Interaktion zwischen Prinzessin Beatrice und Prinz William, die im Vorfeld der Zeremonie von den Kameras festgehalten wurde, erregte die Aufmerksamkeit der Presse.

Tiefere Bedeutung hinter Interaktion zwischen William und Beatrice?

Als der Prinz von Wales seine Cousine Beatrice begrüßte, tauschten die beiden vor der Kirche einen kurzen Kuss auf die Wange aus. Emily Nash, Royal-Expertin von Hello!, misst dieser Geste eine tiefere Bedeutung bei.

Nash meinte gegenüber dem Promiportal Us Weekly, der Wangenkuss zeige, dass die königliche Familie auch eine "ganz normale Familie" sei.

"Es ist so schön, sie nach diesen wirklich schwierigen sechs Monaten wieder so zahlreich in der Öffentlichkeit zu sehen", schwärmte die Adelsexpertin - wohl in Anspielung auf den Skandal um Andrew Mountbatten-Windsor und Sarah Ferguson und deren Degradierung aufgrund ihrer Verbindungen zu Jeffrey Epstein. "Einige Mitglieder hatten sich in den letzten Wochen zurückgezogen, daher war es interessant, die Interaktion zwischen Beatrice und Eugenie und ihren Cousins ​​und Cousinen zu beobachten."

Prinzessin Beatrice küsst Prinz William auf die Wange

Laut der Adelsexpertin würde Williams Geste gegenüber seiner Cousine zeigen, dass "zwischen den Familienmitgliedern intakte Beziehungen bestehen und dass unabhängig von der Berichterstattung in der Presse diese Art von Bindung immer noch vorhanden ist".

Körpersprache-Expertin: William wollte vielleicht Peinlichkeit vermeiden

Körpersprache-Expertin Judi James, welche die Szene genauer unter die Lupe genommen hat, zeichnet aber ein nicht ganz so harmonisches Bild. Sie hält den Wangenkuss für einen geschickt inszenierten Schritt des Thronfolgers, um an Peter Phillips' Hochzeitstag schlechte Presse zu vermeiden. 

William habe es sich zur Gewohnheit gemacht, in Anwesenheit von Kameras gezielt zu agieren. Daher ist sich James sicher, dass auch die scheinbar innige Geste durchaus beabsichtigt gewesen ist.

"William ist ein absolut kameragewandter Royal. Seine Ehe und sein Leben mit Kate wurden von den Medien so gesteuert, dass jegliches unerbittliches Seifenopern-Gerede, das seine Mutter plagte, vermieden wird", stellt die Körpersprache-Expertin gegenüber dem Mirror klar. "Unter Druck neigt er dazu, entweder eine statische, farblose Haltung einzunehmen oder eine geschickt inszenierte, bei der er sich sogar den Mund zuhält, damit ihm nichts von den Lippen abgelesen werden kann."

Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie gehen mit ihren Partnern in festlicher Kleidung eine Straße entlang.

Beatrice und Eugenie waren mit ihren Ehemännern bei Peter Philips Hochzeit zu Gast

William sei aber kein gefühlskalter Mensch. Er lasse bei aller Professionalität auch "authentische Einblicke in seine liebevolle, zärtliche oder verspielte Seite zu". Das bedeute, "dass seine subtilen oder offeneren Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit als bedeutungsvoll und bewusst angesehen werden sollten". 

Und dies habe sich der Charles' Sohn bei der Hochzeit möglicherweise zunutze gemacht. Laut James zeuge sein Verhalten von einer klaren Absicht, denn der Thronfolger habe keinerlei Anstalten gemacht, den neugierigen Blicken und Kameras auszuweichen - trotz des Skandals, welcher die Familie York umgibt.

"Wir haben hier zwei wichtige Dinge über William gesehen: Erstens, dass er in seinen persönlichen Entscheidungen, wen er akzeptiert oder ablehnt, fest steht, und zweitens, dass er den Mut hat, seine Entscheidungen öffentlich zu machen. Dieser Kuss mit Beatrice war also vermutlich nicht durch die Vermeidung sozialer Peinlichkeit oder ein Gefühl der Übereinkunft aufgrund des Familienfestes motiviert", lautet James' Fazit. 

Beatrice undankbar? 

Dabei erinnerte die Körpersprache-Expertin an die Beerdigung der Herzogin von Kent im September, bei der William seinem Onkel Andrew offensichtlich mied - obwohl dieser den Thronfolger in ein Gespräch verwickeln wollte. Williams Verhalten gegenüber Beatrice spräche daher Bände. James betont: "Ein Mann, der seinen Onkel bei einer Familienbeerdigung öffentlich abschneidet, hätte sich diesem liebevoll wirkenden Ritual wahrscheinlich entziehen können."

Prinzessin Beatrices Reaktion auf Williams Wangenkuss scheint die Adelsexpertin jedoch überrascht zu haben. Denn die 37-Jährige schien Williams Freundlichkeit - ob nun echt oder nicht - nicht zu erwidern. "Williams Zurschaustellung von Zuneigung und Akzeptanz scheint hier nicht vollständig auf Gegenseitigkeit zu stoßen," meint James. "Beatrice wendet während des Rituals abgelenkt den Blick ab, und ihre Lippen sind zusammengepresst, statt ein liebevolles Lächeln zu zeigen. Weder Erleichterung noch Dankbarkeit kommen von ihr."

Kommentare