Experte: Harry und Meghan kehren aus „Verzweiflung und Scheitern“ nach Großbritannien zurück
Prinz Harry und Herzogin Meghan
Prinz Harry und Meghan wollen laut Medienberichten im Juli erstmals seit vier Jahren mit Archie und Lilibet nach Großbritannien reisen. Als Unterkunft wurde ihnen eine royale Residenz angeboten. Britische Medien werten die aktuellen Entwicklungen zumindest als Zeichen einer möglichen Annäherung zwischen König Charles III. und seinem entfremdeten Sohn.
Doch Autor und Royal-Experte Tom Bower sieht die Sache pragmatischer – und vor allem weniger romantisch. Im Podcast "The Royalist“ (via Daily Beast) stellte er klar, dass aus seiner Sicht die Rückkehr des Paares weniger mit familiären Versöhnungsversuchen zu tun haben könnte, sondern: „Ich denke, man kann es in zwei Worten zusammenfassen: Verzweiflung und Scheitern.“
Experte: „Harry fühlt sich isoliert“
Die Reise folgt auf Harrys Interview mit der BBC im vergangenen Jahr, in dem er den Wunsch nach einer Versöhnung mit seiner Familie äußerte. Doch laut Bower kommt diese Rückkehr nicht von ungefähr. „Harry fühlt sich isoliert in Kalifornien, er vermisst seine Wurzeln und England. Irgendwie versucht er, sich wieder in die Zuneigung seiner Familie und des britischen Volkes einzuschleichen,“ so Bower. „Wir sehen, wie sie sich praktisch auf Knien zurück nach Großbritannien schleichen und pathetisch dankbar wären, wenn der König zustimmt.“
Meghan suche "verzweifelt nach Ruhm, Anerkennung und Geld"
Bower zufolge stehen Harry und Meghan finanziell unter Druck, und ihre Versuche, sich in den USA neu zu etablieren, seien weitgehend gescheitert. Es kursieren derzeit sogar Gerüchte, dass das Paar einen Neuanfang in Australien ins Auge fasst.
Besonders für Meghan ist der Grund, wieso sie nach Großbritannien zurückkehrt, ein rein berechnender, ist sich Bower sicher. "Meghan ist jemand, der verzweifelt nach Ruhm, Anerkennung und natürlich nach Geld und Status sucht. Und es scheint ihr, dass ein Besuch bei der königlichen Familie in Großbritannien ihr die Glaubwürdigkeit zurückgeben würde, die sie einst hatte."
Im Palast streiten sich Falken und Tauben
Ob König Charles tatsächlich Zeit mit Harry, Meghan und seinen Enkelkindern verbringen wird, ist bis dato unklar.
Doch Bower ist skeptisch, ob die Sussexes – und insbesondere Meghan – von den Royals überhaupt herzlich empfangen werden würden. „Buckingham Palace wird Meghan nicht erlauben, sich in Großbritannien als Mitglied der königlichen Familie zu präsentieren, um Geld und Ruhm daraus zu ziehen, dass sie den Prinzen geheiratet hat,“ betonte der Autor im Interview.
Generell seien die Meinungen innerhalb des königlichen Hofes sind geteilt, wie mit Harry und Meghan umgegangen werden soll. Laut Daily Beast gebe es zwei Lager: Die „Falken“, angeführt von Sir Clive Alderton, dem persönlichen Privatsekretär des Königs, vertreten die Ansicht, dass Harrys Verhalten unverzeihlich sei und eine Wiederaufnahme des Paares der Monarchie schaden könnte. Auch Prinz William, Harrys älterer Bruder, stehe auf dieser Seite.
Das gegensätzliche Lager, die „Tauben“, zu denen Theo Rycroft, ein ehemaliger Diplomat und stellvertretender Privatsekretär des Königs, gehört, unterstütze hingegen die Versöhnungswünsche von König Charles. Ziel sei es, die öffentliche Vorstellung einer vorbildlichen königlichen Familie aufrechtzuerhalten, sind sich die "Tauben" einig.
Die Rückkehr von Harry und seiner Familie nach Großbritannien markiert zugleich den Countdown zu den Invictus Games 2027, einem von Harry ins Leben gerufenen Sportereignis für verletzte Veteranen. Das letzte Treffen zwischen Charles und Harry fand 2022 während der Feierlichkeiten zum Platin-Jubiläum der verstorbenen Königin Elizabeth II. statt.
Kommentare