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Neuer Werbeclip von „As Ever“: Meghan und die große Obst-Lüge?

Nach Veröffentlichung der neuen Werbung für Meghans Lifestyle-Marke „As Ever“ fragen sich viele User in den sozialen Medien: Alles nur (fruchtiger) Fake?
Meghan Markle trägt ein ärmelloses schwarzes Kleid mit goldenen Knöpfen und hat ihre Haare zu einem Pferdeschwanz zurückgebunden.

Ein Werbevideo von Meghan Markle für ihre Lifestyle-Marke „As Ever“ hat bei vielen Zuschauern für Irritation gesorgt – um es sachte auszudrücken. Das berichtet die britische Zeitung Daily Mail.

In dem Clip, den die 44-jährige Herzogin von Sussex auf Social Media teilte, schlendert sie barfuß durch ihren idyllischen Garten, trägt einen Korb voller Obst und Gemüse und nippt an einer Tasse Tee. Doch statt Begeisterung erntete die Kampagne Kritik und zieht in den sozialen Medien einen Shitstorm nach sich. Denn das Obst, das im Clip zu sehen ist, sorgt für viele Fragezeichen.

Meghan und ihr "magischer Garten"

Im Werbevideo, das mit Vogelgezwitscher unterlegt ist und die sommerliche Atmosphäre betonen soll, posiert die sommerlich gekleidete Meghan mit einem Korb gefüllt mit Äpfeln, Artischocken, Pfirsichen und Tomaten – eine Szene, die laut dem dazugehörigen Text einen "Korb voller Sommer" darstellen soll. 

Der Werbeclip soll Sommerlaune verbreiten und – natürlich – Lust auf "As Ever" machen. Doch die Reaktionen auf X (auf Instagram wurde die Kommentarfunktion deaktiviert) fielen gemischt aus.

Viele User (und Hobby-Detektive) werfen Meghan vor, dass die präsentierten Lebensmittel nicht aus ihrem Garten stammen könnten, sondern vielmehr wahrscheinlich in einem Supermarkt eingekauft wurden. Der Grund: Die im Clip zu sehenden Gemüse- und Obstsorten würden gar nicht die selbe Erntezeit haben. Zudem sehe die Ernte – dafür, dass sie angeblich direkt aus dem Garten stammt – verdächtig sauber und (zu) perfekt aus. 

Ein User spottete: „Man schaue sich nur die ganzen Früchte aus Meghans magischem Montecito-Garten an. Das ist wirklich bemerkenswert, denn Äpfel werden vor frühestens Ende Juli nirgends in Nordamerika geerntet.“ Ein anderer fragt sich, ob „ihre Tomaten wohl von kleinen Garten-Elfen mit einem Tuch poliert wurden.“

Vorwurf: Meghan inszeniert sich selbst 

Alles in allem sehe die Szene sehr inszeniert und wenig glaubwürdig aus, so die Kritik im Netz, was Meghans Authentizität als Markenbotschafterin enorm infrage stellen würde.

Doch die Kritik beschränkt sich nicht nur auf den vermeintlichen Garten-Schnappschuss. Viele User bemängeln, dass sich die Werbung weniger um die "As Ever"-Produkte, sondern einzig und allein um Meghan selbst drehen würde. Nicht die Marke, sondern die Herzogin werde hier in Szene gesetzt, so der Konsens. "Das ist der schwächste Teil der Kampagne, weil das Produkt hinter der Persönlichkeit zurücktritt“, kommentiert ein User auf X. Ein anderer kommentierte, Meghan wisse offenbar nicht, wer ihre Zielgruppe sei, während wiederum ein weiterer User die Obst- und Gemüse-Szene als „nicht nachvollziehbar“ bezeichnete: „Sie ist keine Gemüsehändlerin.“ 

Die Verwirrung ist also groß, trotzdem bringt es ein X-User auf den Punkt, wieso die neueste "As Ever"-Werbung wohl ein Schuss in den (Obst-)Ofen ist: "Wenn die Leute mehr über die Posen und Kamerawinkel reden als über den Tee oder die Marmelade, hat das Marketing sein Ziel verfehlt.“

Bei „As Ever“ läuft's nicht rund

Parallel zur neuen Kampagne enthüllte Meghan eine Zusammenarbeit zwischen „As Ever“ und dem Wellness-Getränkehersteller Clevr Blends, bei dem sie seit 2020 investiert ist. Gemeinsam wurde „The Strawberry Matcha Set“ vorgestellt, doch die Kooperation sorgte für ein Missgeschick, so die Daily Mail.

Ein Rezept für ein Matcha-Latte-Getränk mit Erdbeermarmelade empfahl statt der „As Ever“-Produkte jene der Marke Bonne Maman. Fans bezeichneten diesen Fehler als „peinlich“ und kommentierten: „Das kann man sich nicht ausdenken.“

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