Bewegte Zeit für britische Royals - dazu Charles: „Guter Tag, um Sorgen zu ertränken“
Charles und Camilla
Freud und Leid liegen oft nah beieinander. Auch König Charles III. und Queen Camilla dürften zurzeit ein Wechselbad der Gefühle erleben. Vergangene Woche fand - nach einigen kurzfristigen Planänderungen - ein privates Treffen zwischen dem Königspaar und Prinz Harrys Familie statt. Es war das erste Mal seit rund vier Jahren, dass Charles und Camilla Herzogin Meghan und ihren Enkeln Archie und Lilibet persönlich begegneten.
Diesen Freitag (17. Juli) feiert die Königin ihren 79. Geburtstag. Eigentlich viel Grund zur Freude. Dennoch meinte Charles gestern, es sei ein „guter Tag, seine Sorgen zu ertränken“ - was an Englands Ausscheiden bei der Fußball-Weltmeisterschaft lag.
König und Camilla nach Englands WM-Niederlage hinter der Schank
Während die Briten die WM-Niederlage ihrer Nation betrauerten, zeigte sich der König beim Biertrinken humorvoll. Zusammen mit Camilla besuchte er am Donnerstag eine Brauerei in Dorset, wo er sich hinter der Theke persönlich im Bierzapfen übte. Camilla leistete ihrem Mann Beistand, als dieser von Braumeister Toby Heasman erklärt bekam, wie man ein Pint zapft.
Der Regent stellte sich dabei recht tollpatschig an, weswegen er laut Mirror vom ungeduldigen Wirten aufgefordert wurde, „etwas schneller“ zu machen. Camilla griff helfend ein, doch der König stellte scherzend fest: „Das müssen wir noch einmal üben.“
Charles und Camilla beim Bier-Zapfen
Als er bemerkte, dass das Glas immer noch nicht voll war, lachte Charles und sagte: „Und noch einmal.“ Camilla mahnte jedoch: „Nein, du wirst es verschütten!“
Schließlich war es vollbracht und ein sichtlich stolzer Charles hielt ein selbstgezapftes Pint „Fursty Ferret“ mit 3,4 Prozent Alkohol in der Hand, wofür der Monarch Applaus und Jubelrufe vom Personal erntete.
„Vielleicht ist heute ein guter Tag, um ein paar Sorgen zu ertränken“, scherzte er dann in Anspielung auf Englands Niederlage gegen Argentinien, wofür es viele Lacher gab.
William nach Englands WM-Ausscheiden „am Boden zerstört“
Tatsächlich gilt der König aber nicht als Fußball-Fan - im Gegensatz zu seinem Sohn Prinz William. „Mein Vater hasst Fußball“, sagte der britische Thronfolger kürzlich in dem US-Podcast „New Heights“ lachend auf die Frage, ob sein Vater ihn zu seinem Lieblingsverein Aston Villa gebracht habe. Seine Familie habe „keine besonders lange Fußballtradition“, so der 44-Jährige weiter (dazu mehr), der natürlich auch bei der WM mitgefiebert hat.
Auf Englands Halbfinalniederlage gegen Argentinien bei der Weltmeisterschaft reagierte der Prince of Wales mit einer persönlichen Botschaft. Er sei „am Boden zerstört“ über die Niederlage, schrieb William. In seiner vom Kensington Palace veröffentlichten Erklärung hieß es: „Euer Kampfgeist und euer Glaube haben uns alle inspiriert. Ihr wart die beste englische Mannschaft, die es je in einem Turnier gab.“
„Bleibt erhobenen Hauptes“, fügte er hinzu und unterzeichnete mit „W“, was darauf hinweist, dass die Nachricht direkt von Prinz William, dem Schirmherrn des englischen Fußballverbands, stammt.
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