Kein gemeinsames Hobby: König Charles „hasst“, was William liebt
Prinz William
Die Liebe des britischen Prinzen William zum Fußball ist allseits bekannt - von seinem Vater König Charles III. hat er diese aber nicht vererbt bekommen. „Mein Vater hasst Fußball“, sagte der britische Thronfolger in dem US-Podcast „New Heights“ lachend auf die Frage, ob sein Vater ihn zu seinem Lieblingsverein Aston Villa gebracht habe. Seine Familie habe „keine besonders lange Fußballtradition“, so der 44-Jährige weiter.
Manche unterstützten zwar einen Verein, doch seine Liebe für den Fußball habe er durch Freunde entwickelt. Schulfreunde hätten ihn zu seinem ersten Spiel mitgenommen, erzählte er den Brüdern und Podcast-Hosts Travis und Jason Kelce. Travis Kelce ist auch als Ehemann von Superstar Taylor Swift bekannt.
Der Prince of Wales ist Schirmherr des englischen Fußballverbands FA und zeigt sich im Stadion immer wieder bei Spielen seines Lieblingsvereins Aston Villa oder dem englischen Nationalteam.
Edelfan
Auf der Tribüne ist William immer wieder mitfiebernd oder ausgelassen jubelnd zu sehen – wie ein ganz normaler Fußballfan. Für seinen Vater, König Charles III., wäre das undenkbar, meint der frühere Palast-Butler Grant Harrold. Wie William sich am Rande von Spielen präsentiert, zeige, dass die Royal Family moderner werde. Williams Ausgelassenheit sei ein Zeichen dafür, „dass die jüngeren Mitglieder der Königsfamilie die Protokolle lockern“.
„Als ich bei ihnen arbeitete, gab es strenge Protokolle, die uns auferlegt wurden, wenn wir eine königliche Loge oder einen Bereich mit den Royals betraten – wie man sich verhalten durfte, was man anziehen durfte, was man sagen durfte, was man tun durfte“, so der frühere Palastangestellte im Gespräch mit OLBG, aus dem das Magazin Marie Claire zitierte. „Die Tatsache, dass er sich wie jeder andere Fußballfan verhält – was wir bei seiner Großmutter oder seinem Großvater oder sogar bei seinem Vater niemals gesehen hätten oder sehen würden – zeigt, wie er die Regeln lockert, und es ist ein Zeichen für die Zukunft.“
William über Tuchel: Hat Mannschaft in gute Form gebracht
Angesprochen auf die Frage, welches Ergebnis für England bei der aktuellen Fußball-WM ein Erfolg wäre, sagte William lachend: „Dass sie gewinnen, denke ich.“ Der deutsche Trainer Thomas Tuchel habe die Mannschaft „in eine sehr gute mentale Verfassung gebracht“ und setze „auf mehr Freiheit und Spielfluss“. Sollte es das Team um Bayern-Star Harry Kane ins Finale schaffen, wäre der britische Prinz nach eigenen Worten auf jeden Fall im Stadion dabei.
Am Rande der Eröffnung eines neuen Trainingszentrums seines Lieblingsvereins verriet William 2021, wie er als kleiner Junge Aston-Villa Fan geworden sei. Seine Schulkameraden seien alle Fans von Manchester United und Chelsea gewesen, so William, darauf habe er keine Lust gehabt. „Ich wollte eine Mannschaft, die eher im Mittelfeld der Tabelle steht und mir das Gefühl einer emotionalen Achterbahnfahrt gibt.“
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