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05/18/2021

Prinz Harrys neue Angewohnheit, um sich sympathisch zu machen

Eine Kommunikationsexpertin deutet Harrys neuen US-amerikanischen Akzent als Versuch, in seiner neuen Heimat gemocht zu werden.

Mit ihrem Rücktritt aus dem britischen Königshaus haben Prinz Harry und Herzogin Meghan ihren Lebensmittelpunkt in die USA verlegt. Hier wohnen die Sussexes, die schon bald zum zweiten Mal Eltern werden, zusammen mit ihrem Sohn Archie in Montecito, Kalifornien.

Kommunikationsexpertin analysiert Harrys US-Slang

Wie sehr sich Prinz Harry inzwischen an sein Leben in Amerika gewöhnt hat, zeigt mittlerweile auch sein Akzent - auf den sein amerikanischer Lifestyle deutlich abgefärbt hat. Bereits Anfang des Jahres hatte Adels-Expertin Angela Levin festgestellt: Das offensichtlichste Zeichen für eine Veränderung sei, wie der Prinz "seinen Akzent ändert", um sich an das "Leben an der Westküste anzupassen", schrieb sie.

Harrys neu angenommener amerikanischer Slang, der sich in Formulierungen wie "Twenny Twenny" (Anm.: "2020") und "I Wanna" (deutsch: "Ich will") äußert, würde darauf hindeuten, dass Harrys "Californication in vollem Gange ist", so Levin im Jänner über den West Coast-Akzent, den der britische Royal beim Debüt des Podcasts "Duke and Duchess of Sussex" an den Tag legte.

Harrys amerikanischen Slang hat nun auch Kommunikationsexpertin Emma Serlin nach seinem jüngsten Interview im "Armchair Expert"-Podcast genauer unter die Lupe genommen und in der britischen Daily Mail analysiert. Anstatt sein britisches Englisch zu pflegen, verschlucke der Herzog von Sussex das "T" nun stärker und setze vermehrt auf Amerikanismen - was bei Royals eigentlich verpönt sei.

Anstatt "got to", "could have" oder "want to" verwende Prinz Harry jetzt im US-Amerikanischen geläufige Abkürzungen wie "gotta", "coulda" oder "wanna". Er selbst stellte in seinem Podcast-Interview diesbezüglich fest: "Ich werde zum Amerikaner."

Dass der Bruder von Prinz William seinen Akzent an seine neue Heimat anpasst, deutet Serlin als bewusste Entscheidung. Die Kommunikationsexpertin ist sich sicher, dass Harry sich damit erhoffe, in den USA sympathisch zu wirken. "Damit streckt man die Hand aus und sagt: 'Ich bin wie du.' Es geht darum, zugänglich zu sein", so Serlin.

Damit, unauthentisch oder schleimerisch zu sein, habe dies aber nichts zu tun. Es sei vielmehr eine Geste von kulturellem Respekt. "Harry zeigt, dass er bereit ist, Elemente seiner Kultur aufzugeben, um sich in eine andere einzufügen", stellt die Expertin fest.

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