© EPA/Chris Jackson / POOL

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02/02/2020

Prinz Charles: Mit Helikopter zum Klimaschutz-Termin

Für eine Diskussion zum Thema Flugreisen und deren Emissionen reiste der Thronfolger nach Cambridge. Für die Wahl des Transportmittels hagelt es Kritik.

Der britische Thronfolger Prinz Charles sieht sich mit Kritik konfrontiert. Anlass dazu gibt ein Termin des 71-Jährigen in Cambridge, wo er eine Rede über die Umweltauswirkungen des Luftverkehrs hielt und mit Wissenschaftlern darüber sprach, wie der CO2-Ausstoß von Flugreisen verringert werden könnte.

Kurzstrecke

Ironischerweise legte Charles die 200 Kilometer umfassende Anreise jedoch mit dem Helikopter zurück. Die Strecke von Highgrove nach Cambridge samt der anschließenden Rückfahrt nach Sandringham, wo er seine Mutter Queen Elizabeth II (93) traf, habe laut im Mirror zitierten Experten eine Emission von ca. 2,5 Tonnen Kohlendioxid zur Folge gehabt und 14.000 Euro gekostet. Kritiker werfen Charles nun vor, dass er kostengünstig und umweltfreundlich mit dem Zug hätte reisen können, zumal es sich um eine verhältnismäßig kurze Strecke handle, für die ein Flug nicht notwendig sei. Die Queen reist im Übrigen vorzugsweise per Zug.

Ausgleich

Ein Sprecher des Thronfolgers erklärte, Prinz Charles sei nicht persönlich in "Entscheidungen bezüglich seiner Beförderungsmittel" eingebunden. "Sie werden basierend darauf getroffen, was [...] hinsichtlich Zeit, Entfernung und Sicherheit möglich ist." Der Prinz stelle allerdings sicher, "dass alle CO2-Emissionen jedes Jahr ausgeglichen werden", so der Sprecher weiter. "Damit er die vielen Verpflichtungen im Vereinigten Königreich und überall auf der Welt wahrnehmen kann, muss er manchmal fliegen."

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Vor Kurzem hatte Charles beim Weltwirtschaftsforum in Davos noch Greta Thunberg getroffen und nachhaltige Initiaven angekündigt, um alle Hebel gegen die Erderwärmung in Bewegung zu setzen. "Ich wollte mir von meinen Kindern und Enkelkindern nicht vorwerfen lassen, nichts getan und nur zugesehen zu haben", begründete er sein Engagement.

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