Stars 07.02.2018

Opernball: Melanie Griffith ist müde in Wien gelandet

Melanie Griffith © Bild: Andreas Tischler / Vienna Press

"Sie ist sehr nett", freute sich Richard Lugner. Für seinen Gast gibt es Häme in den Sozialen Netzwerken.

Melanie Griffith, Stargast von Richard Lugner am Opernball, ist am Dienstagabend am Flughafen Wien-Schwechat gelandet. "Sie ist sehr nett, da gibt es nichts - aber auch total fertig", freute sich der Baumeister gegenüber der APA.

Der Baumeister und die Schauspielerin aus Los Angeles haben sogar eine gemeinsame Bekannte. "Ihre beste Freundin ist die Goldie Hawn. Die hatte ich ja letztes Jahr zu Gast. Die war auch sehr nett", sagte Lugner. Am Mittwoch wird Griffith um 13.00 Uhr in der Lugner City eine Pressekonferenz absolvieren und danach eine Autogrammstunde geben.

Krebs-OP

Die enorme Sorgsamkeit Griffiths bei der Auswahl ihres Make-up Artist - sie ließ sich Lebenslauf und Arbeitsbeispiele vorlegen - hatte Lugner zufolge übrigens einen traurigen Grund. Nach einer Krebsoperation sind auf ihrer Nase sichtbare Narben zurückgeblieben, die die US-Schauspielerin verbergen möchte.

© Bild: photopress.at

Aussehen: Häme im Netz

Im Netz echauffieren sich derweil schon viele Beobachter über das Aussehen der 60-Jährigen. Alt und schrecklich sehe der operierte Hollywoodstar aus, so die wenig netten Kommentare in den sozialen Medien, die Griffith wohl lieber nicht zu Gesicht bekommen sollte - aber Deutsch spricht sie eh nicht.

Verrückt bis langweilig: Die bisherigen Gäste von Lugner

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1993: Joan Collins war damals Lugners Gast. Erstmals stand der Baumeister mit seinem Star im Blitzlichtgewitter.

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Den eigentlichen Anfang machte aber US-Sänger Harry Belafonte 1992. Damals war noch kaum Medienrummel um Lugners Gast vorhanden, weswegen wir nur mit einem aktuellen Foto von Belafonte während der Berlinale 2011 dienen können.

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1994 begleitete Lugner eine andere Diva: Ivana Trump Angeblich kostete Mörtel dieser Auftritt nach heutiger Währung rund 35.000 Euro. Fotos wurden zwar gemacht, wüste Raufereien unter den Reportern blieben aber noch aus.

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1995 gab es dann schon Rangeleien an der Treppe zu den Logen: Diva Nr. 3, Sophia Loren, war damals sein glanzvoller Opernball-Aufputz.

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Nach den Diven war 1996 das schrille Bond- und Disco-Girl Grace Jones zu Gast. Um Lugner kümmerte sich diese allerdings weniger, sondern mehr um ihren Begleiter - was "akustisch klar wahrnehmbar" war, wie Lugner später erzählte.

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Blaues Blut hielt 1997 mit Sarah Ferguson, der Herzogin von York, Einzug.

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Das Blitzlichtgewitter ließ die Herzogin fast ohne Regung über sich ergehen. (Bild: Martina und Werner Fasslabend, Sarah Ferguson, Christine und Richard Lugner)

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1998 setzte Lugner auf Schauspielerin Raquel Welch, die der Öffentlichkeit damit wieder in Erinnerung gerufen wurde.

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"Zwischendurch haben wir eh Jüngere", so Richie galant wie immer.

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1999 glänzte einmal mehr eine Schauspielerin in der Oper: Faye Dunaway. Allerdings war in diesem Jahr auch Dolly Buster zu Gast, die großes Medieninteresse hervorrief.

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2000 gab es gleich zwei Gäste: Jaqueline Bisset und "Naddel" Nadja Abdel Farrag (Bild).

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Ein Engel auf dem Opernball: 2001 amüsierte sich die 2009 verstorbene Farrah Fawcett mit dem Mausi und Richie. Lugner beschwerte sich damals über Fawcetts schwierigen Manager, dieser wollte für alle Extraeinlagen "eine Menge Geld".

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2002 konnte der Baumeister endlich die italienische Schauspielerin Claudia Cardinale am Opernball begrüßen. Einmal hatte die Diva schon abgesagt - gegen 1 Uhr rauschte die Diva aber auch schon wieder ab. Der Rummel war ihr wohl zu viel.

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Nicht weniger Trubel musste 2003 Pamela Anderson über sich ergehen lassen. "So arg wie heuer war es noch nie", stöhnte Lugner danach.

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Auch Anderson war das Gedränge nicht besonders angenehmen: "Ich war wirklich in Panik", erklärte die Ex-Badenixe.

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Nach dem eher schrillen Auftritt mit Pamela Anderson, setzte Mörtel im Jahr 2004 bei der Wahl seiner Opernballbegleitung auf mehr Seriösität und holte Schauspielerin Andie MacDowell nach Wien. Die gab sich allerdings dann auch eher langweilig.

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Scharf und vor allem turbulent wurde es 2005, als Lugner das Ex-Spice-Girl Geri Halliwell zum obligatorischen Walzer aufforderte.

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Doch die "Gewürznelke" verweigerte den Tanz, versteckte sich vor den Fotografen und schwieg zu Fragen der Journalisten. Kurz nach Mitternacht rauschte sie ins Hotel ab. Lugner schaffte es nicht einmal, sich von ihr zu verabschieden.

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2006 holte Lugner mit Carmen Electra den zweiten "Baywatch"-Star in die Wiener Hofburg. Auch sie "floh" noch vor Mitternacht aus der Oper.

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Paris Hilton sorgte 2007 als sein 17. Operngast für das bisher größte Mediengedränge. So schaffte es die Hotelerbin erst in die Oper, nachdem die Polizei eingriff und ihr Platz verschaffte.

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Professionell absolvierte sie anschließend ihren Auftritt, verkündete wie "wunderbar der Opernball" sei und wie sehr ihr alles gefalle. Die Dame ist eben Profi ist derlei Dingen. Bild: Paris Hilton, Alfons Haider, Staatsoperndirektor Ioan Holender, Anna Netrebko und Richard Lugner.

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Aber um 00:30 Uhr war auch sie weg.

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Dem Party-Girl folgte 2008 die Edel-Stripperin Dita von Teese. Eingeladen wurde Von Teese auf dringenden Wunsch von Töchterchen Jacqueline Lugner. Doch der Herr Papa wusste mit der Amerikanerin offenbar weniger anzufangen. Sie sperrte sich fast eine halbe Stunde lang in der Toilette ein.

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Zu einer regelrechten Fotografen-Schlacht kam es 2009. Nicollette Sheridan wurde bereits beim Aussteigen aus dem Auto von den Promi-Fotografen geradezu erdrückt. Beschützt von Bodyguards und äußerst entnervt versuchte sie sich ihren Weg in die Oper zu bahnen.

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Abgerundet wurde die Szene von einem Zaungast, der mit Lugner-Maske vor dem Starlett auf und ab hüpfte und schrie: "Ich bins, der Richie!". Sheridan gab sich generell äußerst zickig in Wien.

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2010 hatte Lugner mit seinem Gast so seine liebe Not. Erst sollte Lindsay Lohan kommen, die verpasste allerdings ihren Flieger. Pop-Titan Dieter Bohlen samt Freundin Carina sprang ein.

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Karima El-Marough alias "Ruby" wurde 2011 eingeladen. Die Presse mockierte sich über den Gast - immerhin war sie lediglich dafür bekannt, mit Silvio Berlusconi ein angebliches Techtelmechtel gehabt zu haben.

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Da konnten sogar Pamela Anderson oder Dita von Teese noch mehr. Doch immerhin ließ sich "Ruby Rubacuore" sogar auf die Tanzfläche bitten.

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2012 brache Lugner wohl seinen nettesten Gast: Brigitte Nielsen war nach ihrem "Dschungelcamp"-Sieg im deutschen Fernsehen wieder in aller Munde.

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Sein unkompliziertester Star bislang, der bei Gesprächen durchaus auch in die Tiefe gehen kann und nicht nur Paris Hilton "Alles ist toll"-Vokabular besitzt. Ach ja, und Roger Moore war 2012 auch mit von der Partie.

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2013 dann der vielleicht langweiligste Star für Lugner: Die Schauspielerin Mira Sorvino, deren Glanzzeiten im Kino schon Jahre zurückliegen.

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Neben Schlaftablette Sorvino hatte Lugner auch Gina Lollobrigida im Schlepptau.

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2014 sollte dann wieder mehr Action her. Der Baumeister konnte tatsächlich Kim Kardashian für sich gewinnen - für angeblich mehr als 250.000 Euro. Die sagte aber einige zuvor fixierte Termine mit eigenartigen Begründungen ab und wollte auch in der Oper nicht viel mit ihrem Gastgeber zu tun haben.

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Nach einer Verarsche von Oli Pocher und einem Comedian, rauschte der Reality-Star dann auch schnell ab, ohne sich von ihrem Geldgeber zu verabschieden.

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2015 kam Lugner mit George Clooney Ex Elisabetta Canalis zum 59. Opernball. Auf der Tanzfläche gab's einen Busenblitzer.

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2016 war dann Brooke Shields dran, die aber nach der Eröffnung ohne einen Tanz schnell wieder aus der Oper verschwand.

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Sehr angetan gab sich Mörtel von seinem letzten Stargast 2017. Goldie Hwan bezeichnete er als "sehr pflegeleicht".

( Agenturen , kurier.at , best , mich ) Erstellt am 07.02.2018